07.07.2019: 40 Jahre Jugendfeuerwehr Niederkrüchten – das wird gefeiert

Am Sonntag, 7. Juli, feiert die Jugendfeuerwehr Niederkrüchten ihr 40-jähriges Bestehen. Ab 11 Uhr gibt es beim Tag der offenen Tür am Jugendfeuerwehrgerätehaus in Oberkrüchten an der Meinfelder Straße ein buntes Programm für Jung und Alt. Natürlich ist für das leibliche Wohl gesorgt, auf die kleinen Besucher warten Hüpfburgen und Wasserspiele.

Niederkrüchten – Für den guten Ton zum Frühschoppen sorgen die „Frei-weg Newcomers“. Und natürlich gibt es ganz viel Feuerwehr zu sehen. Neben der Fahrzeugausstellung wird ein Höhepunkt sicherlich die „Jugendflamme“ sein, die Mitglieder der Niederkrüchtener Jugendfeuerwehr gemeinsam mit jungen Kameradinnen und Kameraden der befreundeten Nettetaler Jugendfeuerwehr ablegen werden. Diese Prüfung beinhaltet unter anderem Erste Hilfe, das Absichern einer Unfallstelle oder das Aufstellen eines Wasserwerfers.
Dabei können sich alle Interessierten ein Bild von der Leistungsfähigkeit des Feuerwehrnachwuchses machen.

Foto: Feuerwehr Niederkrüchten

Als Ende der 70-er, Anfang der 80-er Jahre vielerorts Jugendfeuerwehren gegründet wurden, war das Ziel ganz klar: Nachwuchsgewinnung für die aktiven Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehren. 1979 war es auch in Niederkrüchten soweit, zunächst im Ortsteil Alt-Niederkrüchten. Kurz darauf folgte zunächst Oberkrüchten, und dann kamen auch die ersten Jugendlichen aus Elmpt. Damals lag das Mindestalter bei zwölf Jahren, heute sind Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren in der Jugendfeuerwehr. Mit 18 Jahren können sie dann in den aktiven Dienst eintreten.

Heute kommen, so schätzt Niederkrüchtens Jugendfeuerwehrwart André Koos, mehr als 60 Prozent aller aktiven Feuerwehrleute in Niederkrüchten aus der Jugendfeuerwehr.
Dass dort auch oftmals der Grundstein für spätere Führungsqualitäten gelegt wird, zeigt sich an der aktuellen Leitung der Niederkrüchtener Wehr. Sowohl Wehrleiter André Erkens und seine Stellvertreter Jens Claßen und Holger Lütters als auch die Führungen von zwei der drei Löschzüge sind bereits seit der Jugendfeuerwehr dabei.
Mitglied in der Jugendfeuerwehr zu sein bedeutet regelmäßige Dienste, die von den Betreuern sowie von Ausbildern aus den Löschzügen geleitet werden. In Theorie und Praxis geht es um eine breite Palette an Themen rund um die Feuerwehr – Schläuche kennen und aneinander kuppeln können, die verschiedensten Knoten machen und lösen, Unfallverhütungsvorschriften und Erste Hilfe beherrschen. Den Dienstplan gibt es immer für das ganze Jahr. Dazu kommen dann noch Ausflüge, das beliebte Zeltlager in der ersten Sommerferienwoche, das in diesem Jahr in der Nähe von Koblenz stattfindet, ein Berufsfeuerwehrtag mit realistischen Übungen und ganz viele Abende, die nicht im Dienstplan stehen – an denen die jungen Leute die Kameradschaft untereinander pflegen, mal einfach nur „chillen“ oder auch handwerklich aktiv werden.

Wer sich für die Jugendfeuerwehr interessiert, hat bei der Jubiläumsfeier sicher auch Gelegenheit, mit den Jugendlichen selbst oder den Betreuerinnen und Betreuern ins Gespräch zu kommen und sich zu informieren.