„1.000 Bücher für Griechenland“: Gutes tun für sich selbst und andere

Haben leckere Rezepte und eine tolle Frisur etwas gemeinsam? Aber natürlich, schließlich wirkt sich beides positiv auf Körper und Seele aus. Friseurmeister Olaf Josten war deshalb sofort dabei, als Unterstützer für das Kochbuch-Projekt „1.000 Bücher für Griechenland“ gesucht wurden.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Dass eine Leidenschaft für Haare schon im Kindesalter beginnen kann, das beweist der Viersener Friseurmeister Olaf Josten. Sein Vater, Kurt Josten, hatte an der Petersstraße 1967 gemeinsam mit seiner Frau die Selbstständigkeit begonnen, ein Jahr später erblickte Sohn Olaf das Licht der Welt.

1995 machte sich Olaf Josten mit einem eigenen Salon in Mönchengladbach selbstständig und übernahm 2003 den elterlichen Salon auf der Viersener Petersstraße 8, der nach dem einen oder anderen Umzug innerhalb der Stadt wieder da ist, wo alles begann. Den Berufsweg habe er bis heute nicht bereut, sagt er. Menschen verändern, glücklich zu machen, Kreativität ausleben … alles Dinge die für ihn dazugehören, aber auch zuhören oder zur Seite stehen. „Ich bin leidenschaftlicher Friseur“, so Josten lächelnd und genau das vermittelt er auch.

Während der Friseurmeister für einen positiven Seeleneffekt sorgt, will natürlich aber auch der Körper nicht vergessen sein. Deshalb unterstützt Olaf Josten gerne das Projekt 1.000 Bücher für Griechenland“ als Verkaufsstelle – schließlich werden so direkt mehrere „Fliegen mit einer Klappe geschlagen“.

Anfang des Sommers erschien im Viersener Katerverlag mit „Rezepte aus der Ouzeri“ das erste deutschsprachige Kochbuch der griechischen Food-Bloggerin Sofia Papadopoulou. Wer dieses aktuell bei ausgewählten Verkaufsstellen zum Buchpreis von 10 Euro erwirbt, unterstützt automatisch mit 5 Euro die Aktion „1.000 Bücher für Griechenland“, die zwei- und vierbeinigen Brandopfern – Tieren und Menschen – sowie dem Wiederaufbau nach den verheerenden Bränden der vergangenen Wochen in Griechenland zugutekommt. Der Kater Literaturverlag und die Autorin verzichten hierzu auf ihre Margen, der Rheinische Spiegel verdoppelt die Summe und knüpft damit an die vergangene, erfolgreiche Aktion zugunsten der Flutopfer im Ahrtal an. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel

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