1.500 Besucher bei „Nacht der Sinne“

Besonders ist die Atmosphäre im Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises Viersen immer. Zur ersten „Nacht der Sinne“ war das Ambiente mit illuminiertem Gelände, Kunst, Kultur, Schauspiel und jeder Menge Musik aber einmalig. 1.500 Besucher besuchten die Premiere.

Kreis Viersen / Grefrath – „Die ‚Nacht der Sinne‘ ist die Nachfolgeveranstaltung für das Europakonzert der Kreismusikschule, mit der wir mehr Menschen erreichen und alle Sinne ansprechen wollen“, sagte Landrat Dr. Andreas Coenen in seiner Begrüßung. Sein Fazit nach dem großen Abschlusskonzert: „Wir haben erfolgreich Neuland betreten.“
„Lebenslust“ lautete der Titel in diesem Jahr – und das Programm hielt dieses Motto. Das Team aus Niederrheinischem Freilichtmuseum und Kreismusikschule hatte ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zusammengestellt. Bei sommerlichen Temperaturen erwarteten die Besucher unter anderem Konzerte mit Musik vom 15. bis 21. Jahrhundert, Comedy und Walking Acts, Schauspieler im historischen Ambiente und Handwerksvorführungen. Die aus dem Fernsehen bekannten Schauspieler Heike Trinker und Joachim Henn erweckten das Gemälde eines unbekannten Malers aus dem späten 19. Jahrhundert, das eine idyllische Hirtenszene zeigt, in der Dorenburg zum Leben. Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich zog am Ende des Abends eine erste Bilanz: „Die Nacht der Sinne war ein Geschenk an unsere Bürger hier im Kreis Viersen. Ich freue mich, dass so viele gekommen sind, um Musik und Kultur auf ganz besondere Weise zu erleben und zu fühlen.“

Zum Abschluss eines gelungenen Abends spielte die Allstar-Band der Kreismusikschule ein Unplugged-Konzert und verabschiedete die Besucher mit bekannten Rock- und Popsongs in die Nacht. „Es hat unseren Dozenten, Ensembles und erfolgreichsten Schülern großen Spaß gemacht, für die Besucher zu spielen“, fasst der Leiter der Kreismusikschule, Ralf Holtschneider, zusammen. „Ebenso gefreut haben wir uns über das große Interesse der Besucher an den außergewöhnlichen Klangobjekten aus Holz, Glas und Stein, die auf der Burgwiese präsentiert und ausprobiert wurden.“ Die Organisatoren waren mit der Premiere mehr als zufrieden. Der viele Applaus und das Lob der Besucher am Abend und bei Facebook sind für sie die Bestätigung, dass sich die vielen Proben und Vorbereitungen gelohnt haben. „Unsere Schauspieler und Musiker haben die Dorenburg und unsere Hofanlagen zum Leben erweckt“, freut sich die Leiterin des Niederrheinischen Freilichtmuseums, Anke Wielebski. „Am meisten hat mich aber gefreut, dass die vielen Besucher mit ihrer guten Laune Leben ins Niederrheinische Freilichtmuseum gebracht haben.“

Foto: Kreis Viersen