111 Bäume für Boisheim – Ki Ka Kai a auf dem Weg zum klimaneutralen Karnevalsverein

„Heute wurde eine „Schnapsidee“ Wirklichkeit!“, begrüßte Ki Ka Kai a-Präsident am Samstagmorgen seine Vereinsmitglieder, Freunde, Unterstützer und natürlich Baumpaten, die alle dabei sein wollten, wenn ihr Baum sein neues Zuhause findet.
Von RS-Redakteur Leo Dillikrath und Nadja Becker

Viersen-Boisheim – Vor einigen Wochen war die Idee entstanden Viersens erster „klimaneutraler“ Karnevalsverein zu werden, nun wurde aus der „Schnapsidee“ tatsächlich Wirklichkeit. 111 Bäume fanden mittlerweile einen eigenen Baumpaten und von diesen waren einige dabei am vergangenen Samstag auf der Pütterhöfe 11 in 4060 Viersen (modern 41750 Boisheim). Närrisch pünktlich um 11.11 Uhr startete die Pflanzaktion, für die sich die Karnevalsfamilie mit Spaten, Gummistiefeln und Gießkannen ausgerüstet hatte.

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath

Helmut Schatten, Baumpate des 111. Baumes, begleitete auf seine ureigenste Art das Event mit 111 Liter gesponserten Gerstensaft und auch der Rheinische Spiegel ließ es sich nicht nehmen als Pate für einen Baum die jecke Gesellschaft zu unterstützen.

Der Kiribaum (Blauglockenbaum) gilt als schnellwüchsiger Klimaheld, nun finden sie eine Heimat auf dem 2.200 Quadratmeter großen Grundstück in Boisheim. Kiri-Bäume zählen zu den sogenannten Klimabäumen und hält neben der zunehmenden Trockenheit auch den schwierigen Wachstumsbedingungen in Städten stand. Zudem gilt diese Baumart als klimafreundlich, bindet ein Hektar mit Kiri-Bäumen doch 3- bis 5-mal so viel CO2 wie ein normaler Misch- und Nutzwald. Für den äußeren Genuss dieser Plantage werden die Blüten sorgen, die dieser kleine Wald in 3-5 Jahren tragen wird.

Und hier wäre dann auch schon die nächste Idee geboren: „Wir veranstalten demnächst ein Kiriblütenfest auf unserer Plantage!“ – So, wie wir die Ki Ka Kai a kennen, wird auch das dann so werden. Platz wäre auf dem Feld auch noch für ein paar Mispelbäume, um in Zukunft nun endlich die 4. Mispel im Wappen der Stadt zu bekommen. (ld/nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath

 

 

 

 

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