155.000 Euro für die Brandts-Kapelle

Krings informiert sich vor Ort über die geplanten Sanierungsmaßnahmen. Wenn denkmalgeschützte Gebäude von bundesweiter Bedeutung sind, kann der Bund sich an der Denkmalpflege beteiligen. „Die Brandts-Kapelle ist in unserer Stadt solch ein ganz besonderer Ort. Sie bietet Leben und Raum für vielfältige Aktivitäten, die tagtäglich sehr gut angenommen werden“, so der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU).

v.li.: Bernhard Stein (CDU), Schwester Luzia Schmuki, Johannes Eschweiler, Hans Werner Quasten, Ekkehard Mertens, Dr. Günter Krings (CDU) und Franz Moll – Foto: CDU

Mönchengladbach – Erbaut wurde die Brandts-Kapelle vor 122 Jahren von Franz Brandts für seinen verstorbenen Sohn. Leider haben durch Feuchtigkeit Schäden im Gemäuer schon länger gewirkt, ohne dass diese von außen sichtbar waren. 155.000 Euro aus dem Bundesprogramm für Denkmalschutz fließen nun in den zweiten Bauabschnitt im Inneren der Kapelle.

Neben der Restaurierung (z. B. der Wandbemalung) sind eine neue Heizungsanlage und ein neues Belüftungssystem von zentraler Bedeutung. Nur so können zukünftig weitere Schäden durch Feuchtigkeit verhindert werden.

„Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfern der Steyler Missionsschwestern und des Volksvereines Mönchengladbach wäre dies jedoch trotz Bundeszuschuss nicht möglich gewesen“ sagt Krings. „Ich bin beeindruckt, mit wieviel Herzblut und persönlichem Engagement auch Planer, Architekt und Restaurator hier bei der Sache sind“.

Der Erbauer Franz Brandts spielt für die Historie der Kapelle eine wichtige Rolle. „Franz Brandts hat als Mönchengladbacher Unternehmer den Prototyp des heutigen Betriebsrates gegründet. Er war mit seiner Textilfirma unternehmerisch erfolgreich und hatte dabei stets die Belange seiner Mitarbeiter im Blick – auch aus seinem christlichen Glauben heraus“, so Krings weiter.

Die Brandts-Kapelle wurde 1896 erbaut und eingeweiht. Aufgrund der zahlreichen Schäden, die hauptsächlich durch Feuchtigkeit hervorgerufen wurden, begann bereits im letzten Jahr mit Hilfe von 185.000 Euro aus dem Landesprogramm für Denkmalförderung der erste Bauabschnitt an der Außenfassade. Weiter geht es Dank Bundeszuschuss im Inneren der Kirche.

Die geschätzten Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich mittlerweile auf 850.00 Euro. Neben weiteren Zuschüssen aus der NRW- sowie Sparkassenstiftung beträgt der Eigenanteil 340.000 Euro. „Mit dem Erhalt der Brandts-Kapelle bewahren wir uns ein besonderes Stück Heimat“, so Krings abschließend.