200 Jahre Friedhof in Wickrathberg

Dieses Jubiläum wurde mit einem Gottesdienst gefeiert. Der Altar stand mittig im Friedhof und konnte von allen Besuchern gut eingesehen werden. Die Ehrengäste MdB Gülistan Yüksel (SPD) und Dr. Günter Krings (CDU), Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie Superintendent Dietrich Denker nahmen u.a. an dieser Feierstunde teil.
von RS-Redakteurin Marlene Katz

Mönchengladbach-Wickrathberg – Eröffnet wurde der Gottesdienst durch den Trompeter Waldemar Jankus und dem Kantor Jens Ebmeyer am Keyboard. Durch den Gottesdienst führten die Pfarrerin Esther Gommel-Packbier (Mitte) sowie Pfarrer Olaf Nöller (re.) und Pfarrer Burkhard M. Kuban.

Esther Gommel-Packbier begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste zum 200-jährigen Jubiläum des Wickrathberger Friedhofs. Sie wies darauf hin, dass dieser Ort ein Ort der Hoffnung sei und er viele Geschichten der einzelnen Familien erzählen kann.

Der Männergesangverein Eintracht Wickrathberg unter der Leitung von Heinz-Josef Fröschen stimmte mit ihrem Lied auf diese Veranstaltung ein.

Kuban schilderte in seiner Lesung die genaue Auferstehungsgeschichte des Lazarus und wies darauf hin, dass man den Glauben niemals verlieren dürfe.

Pfarrerin Esther Gommel-Packbier

Nöller begann seine Predigt mit den Worten, dass alte Ziegelsteine auszubessern viel Geld kosten. Deshalb wolle man alte Mauern niederreißen, aber die Friedhofsmauern sind noch in den Köpfen der Menschen. Denn Friedhöfe sind für viele Menschen noch eine Tabuzone und sie schaffen es nicht, einen Fuß auf den Friedhof zu setzen. Er zitierte den Spruch „das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“.

Dann erzählte er die Entstehungsgeschichte des Friedhofs und stellte ihn als einen Ort der Hoffnung dar. Zum Schluss führte er aus, dass man auf einem Friedhof lesen kann wie in einem Buch.

Als Abschluss dieses Gottesdienstes sang der Männergesangverein das „Vater unser“. Nach einer kurzen Pause, in der den Gästen Getränke gereicht wurden, konnten die Besucher die Vielfalt des Friedhofs kennenlernen. Bestatter, Gärtner und Floristen gaben einen Einblick in ihr Arbeitsfeld. Ebenso wurden die neuen Projekte zum Thema Biodiversität vorgestellt.

Ein Kommentar

  1. Wir müssen nun leider auch einen Bestatter suchen. Toll finde ich hier, dass die Veranstaltung von einem Männergesangsverein eingestimmt wurde. Ich denke, das macht eine tolle Atmosphäre.

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