2024 feiert Dülken das Europäische Nachtwächter- und Türmertreffen

Zusammen mit 73 Begleitpersonen besuchten 90 Nachtwächter und 15 Türmer Schwarzenberg im Erzgebirge, darunter auch der bekannte Dülkener Nachtwächter André Schmitz. Umgeben von einer vielseitigen Kulturlandschaft fand dort das 33. Europäischen Nachtwächter- und Türmertreffen Mitte Mai statt. 

Der Dülkener Nachtwächter André Schmitz überreicht Oberbürgermeisterin Frau Heidrun Hiemer einen Bildband von Viersen. Foto: privat

Viersen-Dülken/Schwarzenberg – Während es am ersten Tag des 33. Europäischen Nachtwächter- und Türmertreffens eine kurze Bergandacht mit Läuten der Friedensglocke auf dem Fichtelberg gab und die Gäste abends die Zunftbrüder beim „Wirtschaften“ in den Schwarzenberger Gaststätten erleben durften, war der Auftakt geprägt von Gesang, Musik und Gedichten, mit denen jeder Teilnehmer seine Heimatstadt vorstellte.

Am Sonntag wurde ein Ökumenische Gottesdienst zu Ehren der Türmer und Nachtwächter in der St. Georgenkirche gefeiert. Die Kantorei Schwarzenberg, der Oratorienchor am Dom zu Quedlinburg, das Collegium musicum und Solisten führten die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Beim Abschiedszeremoniell am Vormittag auf dem Markt wurde die Türmerstandarde an die Ausrichterstadt des Zunfttreffens 2019, Prichsenstadt in Bayern, übergeben.

Während der Zunftsitzung am Freitag wurde bekannt gegeben, dass sich Viersen-Dülken für die Ausrichtung eines europäischen Zunfttreffens beworben hat. Da man sich auf kein bestimmtes Jahr festgelegt hat, wurde das nächste freie Jahr vergeben. 2024 wird Dülken die Nachtwächter und Türmer aus Europa begrüßen können – ein besonderes Highlight, zu der vielleicht sogar passend das Stripke am Himmel stehen wird.