28.9. bis 13.10.2019: Konzept 48/11 zeigt Werke der Wahl-Dülkener Künstler Jutta Brandt-Stracke und Reiner Stracke H.

Erst Mitte Juli dieses Jahres haben die beiden Künstler Jutta Brandt-Stracke und Reiner Stracke H. Wohnsitz und Atelier nach Dülken verlegt. Die Entscheidung, der Landeshauptstadt nach 41 Jahren Dülken vorzuziehen, ist von beiden sehr bewusst und mit Begeisterung für Dülken erfolgt.

Viersen-Dülken – „Ich kannte das Städtchen schon durch eine Zusammenarbeit mit Dülkener Künstlern vor 10 Jahren und wusste, dass wir hier Atmosphäre, Umfeld und Möglichkeiten vorfinden werden, die genau unseren Bedürfnissen entsprechen“, so Brandt-Stracke. Dass sie allerdings mit solch offenen Armen empfangen würden, damit hatten beide nicht gerechnet. Beide Künstler sind erfreut und dankbar über das Angebot vom Konzept 48/11 auf der Lange Straße, ihre Arbeit in einer zweiwöchigen Ausstellung zu präsentieren.

Jutta Brandt-Stracke, die seit ihrer Kindheit malt, hat sich seit 2005 hauptberuflich der Kunst verschrieben. Durch gezielte Fortbildungen bei namhaften Künstlern schärft sie fortwährend ihr handwerkliches Können. Einen Höhepunkt stellt für sie die Aufnahme in die Meisterklasse des Dürener Kunstpreisträgers Herb Schiffer dar, den sie als Dozent an der Internationalen Kunstakademie Heimbach kennenlernte. Sie hat sich einem dem magischen Realismus zuzuordnenden Malstil verschrieben, den sie immer wieder durch experimentelle Gestaltungselemente auffrischt. Der Betrachter sieht sich einer Bildwelt gegenüber, in der alles bekannt zu sein scheint und dennoch wieder nicht. „Mein Hauptimpuls ist der Traum und das Unbewusste“, verrät die Künstlerin.

Reiner Stracke H. – Es kommt immer was zurück. Foto: privat

Auch Reiner Stracke H. hat für sich stets künstlerische Ausdrucksformen gesucht, allerdings bis vor zwei Jahren nebenberuflich. Seitdem intensiviert er die kreative Auseinandersetzung mit dem Lebensthema „Veränderung und deren Akzeptanz“. Ihm haben sich zwei Wege der Umsetzung eröffnet: Zum einen entdeckte er das Arbeiten mit Rost, Eisen und Kupfer, die häufig auch in dreidimensionale Assemblagen, Reliefs und Raumobjekte eingearbeitet werden. Ausgangspunkt dafür sind nicht selten Fundstücke von seinen Wanderungen. „Sie lassen sich von mir finden, weil ich sie aus einem bestimmten Lebensgefühl heraus wahrnehme“, erklärt der Künstler. Ein zweiter kreativer Weg führte ihn zur Fotografie, wo er seine Begeisterung für die Ästhetik von Details in der Natur und im Alltag auslebt.

Die Ausstellung ist vom 28.9. bis 13.10.2019 in den Räumen der Lange Straße 48 in Dülken zu sehen. Die Vernissage findet am 28.9. zwischen 15 und 21 Uhr statt. Ansonsten ist sie samstags von 14 – 18 Uhr und sonntags von 12 -18 Uhr geöffnet. Die Künstler sind immer anwesend und freuen sich auf viele Gespräche und neue Bekanntschaften.

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