3.666 Euro für das Kinderhaus Viersen: Mitarbeiter des Kreises Viersen spenden Erlös der Karnevalsfete

„Karneval meets Kinderhaus“: Unter dieses Motto hatte der Kreis Viersen in diesem Jahr erstmalig seine Altweiberfete gestellt. Die Mitarbeiter sammelten an diesem Tag Spenden für das Kinderhaus des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen.

Der Kreis Viersen hatte auf seiner Altweiberfete für das Kinderhaus des Allgemeinen Krankenhauses Viersen gesammelt. Eine Spende in Höhe von 3666 Euro übergeben Landrat Dr. Andreas Coenen (l.), Personalrätin Jutta Bierewitz (3.v.l.) sowie Karin Füngerlings (4.v.l.) und Volker Clemens (2.v.l.) vom Organisationsteam der Feier an AKH-Geschäftsführer Kim-Holger Kreft (r.) und Kinderhaus-Pflegedienstleiterin Ingrid Quasten. Foto: Kreis Viersen

Viersen – 3.666 Euro übergaben Landrat Dr. Andreas Coenen, die stellvertretende Personalratsvorsitzende Jutta Bierewitz sowie Karin Füngerlings und Volker Clemens vom Organisationsteam der Feier an AKH-Geschäftsführer Kim-Holger Kreft, Kinderhaus-Pflegedienstleiterin Ingrid Quasten und Elisabeth Davids, Geschäftsführerin des Fördervereins Kinderhaus.

„Wir hatten eine schöne Karnevalsfete, die durch den Spendengedanken besonders geworden ist“, sagt Dr. Coenen. „Das Engagement der Mitarbeiter war wirklich bemerkenswert.“ Nicht nur der Erlös des Getränkeverkaufs kommt dem Kinderhaus zugute. Viele Partygäste spendeten auch das Wechselgeld der Wertmarken für den guten Zweck. Unterstützung fand die Initiative der Kreis-Mitarbeiter beim Prinzenpaar, dem Getränkelieferanten und der Reinigungsfirma, die ebenfalls Spenden an den Personalrat gaben.

Das Kinderhaus Viersen betreut bis zu 14 Kinder und Jugendliche, alle schwerst mehrfach behindert, die meisten dauerbeatmet. Die Kinder und Jugendlichen leiden an unterschiedlichsten Erkrankungen und werden palliativ betreut. Wofür das Kinderhaus die 3.666 Euro verwendet, stehe noch nicht fest, sagt AKH-Geschäftsführer Kreft. „Wir sind von der hohen Summe überrascht. Vielen Dank auch im Namen der Kinder! Das ist ganz toll.“

An Ideen mangelt es nicht. Im Frühjahr benötigt das Kinderhaus neue Gartenmöbel. Für die tägliche Arbeit müssen Klangschalen- und Musiktherapie sowie die Besuche der Klinik-Clowns finanziert werden. Auch der Personaleinsatz für Trauerbegleitung und soziale Betreuung wird vom Förderverein getragen. Quasten betont: „Ohne Spenden wie diese könnten wir unsere Aufgabe nicht erfüllen oder annähernd gerecht werden.“