8. Heilernacht zog Interessierte aus ganz Deutschland in die Festhalle

Der Hermann-Hülser-Platz füllte sich bereits weit vor dem Öffnen der Festhallentüren. Kennzeichen weit über den Niederrhein hinaus dominierten, die Viersener kamen lieber zu Fuß, denn Parkplätze waren Mangelware bei der 8. Heilernacht, die von den Dülkenern Iris und Stefan Hermkes ins Leben gerufen wurde.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Die Themen Gesundheit und Ernährung standen im Vordergrund der 8. Heilernacht in der Viersener Festhalle. Mit ihnen präsentierten sich über siebzig Aussteller, die Hunderte von Besuchern nach Viersen lockten. Erneut die größte Heilermesse am linken Niederrhein fand mittlerweile zum fünften Mal in Viersens guter Stube statt und bot ein abwechslungsreiches Programm. Moderne Medizin vermischte sich mit alternativen Heilmethoden – Massagen vermischten sich mit Handauflegen. Bis fast Mitternacht waren die Aussteller im Dialog, informierten über Spiritualität oder nachhaltige Ernährung.

Ruhe vor dem Sturm: Iris und Stefan Hermkes noch vor der Eröffnung der 8. Heilermesse.
Foto: Rheinischer Spiegel

Mittlerweile haben die Veranstalter aus Dülken, Iris und Stefan Hermkes vierzehn Messen in der Region präsentiert, jede mit wachsendem Besucherstrom, Grund genug um an dem bewährten Konzept festzuhalten.
„Häufig werden spirituelle Impulse belächelt, doch die Nachfrage zeigt: Unsere Messen treffen den Puls der Zeit. Betrachtet man die Statistiken zu Burn-Out, Stress, Überlastung oder psychischen Problemen, die seit Jahren einen Anstieg verzeichnen, wird es umso wichtiger sich neben der modernen Medizin auch wieder traditionellen Heilmethoden bewusst zu werden. Es gibt viele unterschiedliche Ausdrucksweisen von Unwohlsein und Krankheit, die manchmal eine neue Betrachtungsweise erfordern“, sagt Organisator Stefan Hermkes. „Unser Anliegen ist es, einem breiten Publikum die vielfältigen Möglichkeiten des energetischen Heilens und der Energiearbeit sowie alternative Medizin vorzustellen.“

Gleich werden die Türen der Viersener Festhalle geöffnet.
Foto: Rheinischer Spiegel

Die Aussteller und Referenten waren von weit her angereist, boten den Besuchern umfangreiche Informationen an liebevoll gestalteten Ständen und neue Impulse aus den unterschiedlichsten Bereichen, während ein großer Basar die Gäste, die aus ganz Deutschland und den Niederlanden nach Viersen gekommen waren, zum Stöbern einlud. Daneben auch „alte Bekannte“, Aussteller, die bereits seit vielen Jahren bei dem im Frühjahr stattfindenden Heilertag oder der Heilernacht im Herbst ausstellen und von der guten Stimmung und dem Publikum der Viersener Messe begeistert waren – nicht anders waren es die Besucher – quer durch alle Altersstufen, Frauen wie Männer, für die eine große Auswahl an Engelkarten, Heil- oder Edelsteinen, Büchern und Räucherwerk geboten wurde. Daneben reihten sich Stände zur Nahrungsergänzung, Fußreflexzonen-Therapie, Entsäuerung, Rücken- & Gelenkschmerzen, Entgiftungen oder Psychotherapie dicht an dicht.
Man mag von diesen Heilmethoden halten was man will, wie groß das Interesse war zeigte sich noch kurz vor Veranstaltungsende, denn auch kurz vor 23 Uhr flanierten noch zahlreiche Interessierte durch die Gänge. (nb)

„Stammgast“: Musiker Vincenzo Ribaudo war aus Erlenbach (Bayern) nach Viersen gereist.
Foto: Rheinischer Spiegel