90. Jubiläum für Kinderhaus genutzt

Bloß keine Geschenke zum Jubiläum! Diese Losung hatte die Firma Fahrzeugbau Robertz ausgegeben. Zum 90. Firmenjubiläum hatte der Familienbetrieb aus Viersen-Dülken den guten Zweck im Sinn.

Freuen sich über eine großzügige Spende: Anke Burka, Leiterin im Kinderhaus des Allgemeinen Krankenhauses Viersen (2. v. r.) und Dr. Elisabeth Davids, Vorsitzendes des Fördervereins (3. v. l.). Der Famillienbetrieb Robertz feierte mit der Spende zugleich sein 90. Jubiläum. (Von links) Christian, Rita, Ernst-Peter und Karsten Robertz.
Foto: Alois Müller

Viersen – Zum Segen des Kinderhauses des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen. 1.716 Euro konnten die Verantwortlichen nun in Empfang nehmen. „Dass die Firma an uns gedacht hat, war eine wunderbare Überraschung“, erzählte Anke Burka, Leiterin des Kinderhauses Viersen, bei der Übergabe. Das Unternehmen hatte zuvor telefonisch Kontakt zum Kinderhaus aufgenommen und sich genau über das Haus und seine Aufgabe informieren lassen. Vermittelt worden war der Kontakt über einen Radioredakteur.

„Wir freuen uns, dass immer wieder Menschen an das Kinderhaus denken und es unterstützen“, betonte Anke Burka weiter. Die 1.716 Euro sollen nun unter anderem für die Musiktherapie und die Unterstützung des Kinderhauses bei den Freizeitaktivitäten genutzt werden.

Seit Mai 2010 finden im Kinderhaus bis zu 14 dauerbeatmete und/oder schwerst mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche ein Zuhause. Derzeit werden am Hüs-gesweg 14 Kinder umsorgt. Den Kindern wird in wohnlicher Atmosphäre eine Lebenswelt geschaffen, die ihnen die bestmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Das Team des Kinderhauses unterstützt weitestgehend Familien aus dem gesamten Gebiet NRW insbesondere dann, wenn die Ressourcen für die Pflege eines Kindes mit Behinderung nicht vorhanden oder erschöpft sind. Die medizinische Notfallversorgung wird durch die Kinderklinik St. Nikolaus des AKH Viersen gewährleistet. Die diagnostischen Maßnahmen werden über einen niedergelassenen Kinderarzt und durch Palliativ-Visiten im Kinderhaus festgelegt und verordnet.