A 52: Temporäre Seitenstreifenfreigabe zwischen Neersen und Mönchengladbach in Betrieb

Rund 77.000 Fahrzeuge, davon 8 Prozent Lkw, sind täglich auf der A 52 zwischen dem Autobahnkreuz Neersen und der Anschlussstelle Mönchengladbach-Nord unterwegs. Immer wieder kommt es vor allem morgens und abends zu Staus durch die vielen Berufspendler auf dieser Strecke.

Region – Mit der Inbetriebnahme der temporären Seitenstreifenfreigabe wird in den Spitzenverkehrszeiten ein zusätzlicher Fahrstreifen zu Verfügung gestellt. Dadurch soll der Verkehr künftig störungsfreier fließen. Ministerialrat Gernot Deußen (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), Anja Estel (Leiterin der Verkehrszentrale Leverkusen) und Joachim van Bebber (stellv. Niederlassungsleiter der Autobahn GmbH Rheinland) haben die Anlage am Donnerstag von der Verkehrszentrale Leverkusen aus in Betrieb genommen.

Dem Verkehr zwischen Neersen und Mönchengladbach stehen damit ab sofort in den Spitzenstunden drei Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen zur Verfügung. Die Freigabe des Seitenstreifens wird mit Hilfe von 21 Videokameras durch die Operatoren in der Verkehrszentrale in Leverkusen gesteuert. Sie prüfen vor jeder Freigabe auf ihren Kontrollbildschirmen, ob sich auf dem zusätzlichen Fahrstreifen Hindernisse befinden. Auch während der Freigabe beobachten die Operatoren den Verkehrsablauf. Sollte ein Fahrzeuge auf dem freigegebenen Seitenstreifen liegen bleiben, wird dieser für den fließenden Verkehr umgehend wieder gesperrt.

„Dazu haben wir an der A 52 auf dem 4,1 Kilometer langen Streckenabschnitt 27 digitale Tafeln zur Steuerung der temporären Seitenstreifenfreigabe sowie zwei dynamische Wegweiser mit integrierten Stauinformationen und drei wegweisenden Beschilderungen mit veränderbaren Zielführungen angebracht. So können wir die Autofahrer vor Staus warnen und Umleitungsempfehlungen anzeigen“, erläutert Anja Estel.

Der weiteren Optimierung des Verkehrsgeschehens dienen zwei Zuflussregelungsanlagen – eine installiert in der Anschlussstelle Mönchengladbach-Neuwerk in Fahrtrichtung Roermond und eine in der Anschlussstelle Mönchengladbach-Nord in Fahrtrichtung Düsseldorf. Hinzu kommen acht Induktionsschleifen für die Verkehrsdatenerfassung.
Die Gesamtkosten dieser telematischen Anlagen auf der A 52 betragen rund 10 Millionen Euro. (opm/paz)

Foto: Autobahn GmbH Rheinland

 

4 Kommentare

  1. Hier wird seit Jahren nur gebaut warum, der Verkehr ist es Schuld mit allen drum.
    Nein eine Planung schon seit 80 Jahren, sollte man bei dem Verkehr es doch wagen , 2 Streifen mehr könnte dazu beitragen, weniger Stau und Unfälle zu haben.
    Aber hier ist es das gleiche wie bei einem Kind mit Legostein, der Baukasten ist immer zu klein.
    Die Verantwortlichen in meinem Sinne, geben nicht mal ab mit Ihrer Stimme. Probleme soll der Fahrer Meistern ohne Kür, dann sagt der Politiker ,, was kann ich dafür“.
    Der eine schiebt es hin und her, der andere Quält sich täglich ab mit dem Pläsier.
    Hier gehören Fakten her, sieh unser Nachbar Holland mit welch einer Gewähr, die haben kaum noch Stau und Baustellen im Programm, bei uns schreien alle Europäer dann, ,, nicht durch Deutschland welch eine Qual, das ist das gleiche im Stadtbad ein Waal. Alle wollen aus der Staukammer schnell heraus, aber in Deutschland stehen die Trucker jedes Wochenende mit welch einem Schmaus, die Rastplätze voll wie bei den Beduinen in Massen, da sollte man Deutschland nur noch Hassen. Sogar das Bahnsystem ist eine Würde in Ehren, die ganze Welt lacht sich kaputt über den alten Schrott, manch einen Gast freut sich sowas zu sehn ist aber schnell wieder fort.
    Was will man sagen in so einem gelobten Land, Kolumbus hätte es nicht mal gekannt, eventuell währe er fortgerannt.
    Nun Wählt den Vagabund der diese Verantwortung möchte Umgehen, aber er sollte zu dem Versprechen auch stehen, dann würde eine Ehre in Erfüllung gehen, und man müsste nicht immer auf der Autobahn stehen.

    1. Warum ist auf der A52 so oft Stau ?
      Wegen der eigentlich viel zu vielen Pendler auf letztendlich 2 Autobahnen ( A44 und A52 ) und auch, daß die A52 am Ende in Düsseldorf an einer Ampel endet.
      Der Nahverkehr ist für viele nicht sinnvoll nutzbar ( zB fehlende P&R Möglichkeiten entlang der Bahnstrecke ) , teils auch viele aus den Aussenbezirken.
      Wobei die A52 ab Neersen doch wieder nur Zweispurig ist und es sich dann dort auch wieder Staus bilden.

      In diesem Zusammenhang ist es völlig unverständlich, warum die Stadt Mönchengladbach einen Ausbau der S28 von Kaarst über Mönchengladbach nach Venlo kategorisch ablehnt.
      Und abzusehen ist, daß die Pendler mit dem Auto nicht mehr bis nach Düsseldorf fahren können / dürfen

  2. M.E. eine gute Lösung. In jedem Fall sinnvoller und mit deutlich weniger Chaos verbunden, als die zum Teil hier dargebotenen Kommentare.

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