Älter werden im Zeichen der Inklusion: Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Kreis Viersen

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. war einer der Schwerpunkte das Thema „Älter werden in der Lebenshilfe“. „Das Wichtigste ist: In den vergangenen 20 Jahren musste kein Bewohner oder Klient eine unserer Einrichtung aufgrund des Alters oder Pflegebedürftigkeit verlassen!“, erklärte Marianne Philipzig (Pädagogische Leitung) stolz.

Viersen – Zurzeit plant die Lebenshilfe eine Tagespflegeeinrichtung in Viersen-Süchteln. „Es wird die erste inklusive Tagespflegeeinrichtung in ganz NRW werden“, sagt Vereinsvorsitzende Christina Minten. „Gerade für Menschen mit kognitiven Einschränkungen wird es dort ein maßgeschneidertes Angebot geben“, ergänzt sie. Eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit dem Architekten Gregor Dewey findet am Freitag, dem 12. Oktober um 18 Uhr im Weberhaus Hochstraße 10 in Viersen-Süchteln statt. Interessierte können sich telefonisch über 0 21 56 / 49 40-12 oder per E-Mail an wohnberatung@lebenshilfe-viersen.de anmelden.

Des Weiteren berichtete zum erste Mal auch der Lebenshilfe-Rat über seine Tätigkeiten. Er ist das Sprachrohr für Menschen mit Behinderung. Dessen Vorsitzende, Monika Spona-L’herminez, führte gemeinsam mit Christina Minten durch die Versammlung – eine weitere Premiere. „Uns ist wichtig, dass Inklusion in allen Bereichen eine Selbstverständlichkeit wird. Diese beiden Ideen sind nur der Anfang, damit Menschen mit Behinderung noch mehr an der Arbeit unseres Vereins teilhaben“, schließt Christina Minten die Versammlung ab. Alle Informationen zur Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. unter www.lebenshilfe-viersen.de.

Foto: LHVie
Leiteten das erste Mal gemeinsam die Mitgliederversammlung (v.l.n.r.): Monika Spona-L’herminez vom Lebenshilfe-Rat und die Vorsitzende Christian Minten.