Ärzte im Kreis in Sorge um Impfkampagne – Martin Plum wendet sich an Jens Spahn

In der Debatte um die Begrenzung der Bestellmengen für den Corona-Impfstoff von BioNTech hat sich der neue Bundestagsabgeordnete für den Kreis Viersen, Martin Plum, in einem Schreiben an den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, gewandt.

Kreis Viersen – Darin greift Martin Plum Bedenken von Ärztinnen und Ärzten aus dem Kreis Viersen gegen die Begrenzung auf und bittet den Bundesminister dringend um Klarstellung und ergänzende Informationen.

„Neben Ärger und Frustration kommt bei mir vor allem der Wunsch der impfenden Ärztinnen und Ärzte nach Planungssicherheit an“, erklärte Martin Plum. Deshalb habe er den Minister gebeten mitzuteilen, welche Kontingente von BioNTtech den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in welcher Kalenderwoche zur Verfügung stünden und ob für Impfungen von Personen unter 30 Jahren zusätzliche Impfdosen von BioNTech bereit gestellt würden. Für diese Personengruppe hatte die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre COVID-19-Impfempfehlung jüngst aktualisiert und empfohlen, ausschließlich mit dem Impfstoff von BioNTech zu impfen.

„Diese Fragen sind für viele bereits geplante Impfaktionen im Kreis Viersen von hoher Bedeutung“, sagte Martin Plum und ergänzte: „Ohne konkrete Antworten darauf, können einzelne Impfaktionen möglicherweise nicht wie geplant stattfinden.“ Martin Plum betonte zudem in seinem Schreiben die besondere Rolle der Ärzteschaft bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie: „Gerade in meinem Wahlkreis erlebe ich Ärztinnen und Ärzte, die sich in höchstem Maße engagieren und außerordentlich motiviert sind, ihren Beitrag zu leisten, um auch die aktuelle vierte Welle zu brechen“. Es sei ihm deshalb wichtig, den Ärztinnen und Ärzten den Rücken zu stärken und für ein höchstmögliches Maß an Transparenz zu sorgen. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel

 

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