„Allee der Könige“ wieder eröffnet

Anfang 2006 hatte Bezirksbundesmeister Horst Thoren die Idee, eine „Königsallee“ in der Nähe von Schloss Rheydt zu errichten. Damit war angedacht, dass jeder Bezirkskönig bzw. König einer Bruderschaft eine Eiche pflanzen konnte, die an sein Regierungsjahr erinnern sollte. Als Ort der Allee wurde Schloß Rheydt ausgewählt, wo die Grenzen von Mönchengladbach, Rheydt und Korschenbroich zusammentreffen.

Mönchengladbach – Mit Genehmigung der Stadt Mönchengladbach bzw. des damaligen Oberbürgermeisters Norbert Bude (OB 2004 – 2014) wurde dies am 27. April 2006 in die Tat umgesetzt. In unmittelbarer Nähe des Schlossgrabens wurden von Thoren, Bude, dem Bundeskönig Klemens Willms mit seiner Bundeskönigin Hannelore und dem damaligen Bezirkskönig Willi Heynckes drei Eichen gepflanzt.

Im Nachhinein stellte man dann fest, dass dieser Platz nicht genügend Freiraum ließ, um weitere Bäume zu pflanzen. Deshalb entschied man sich, die Pflanzaktion an anderer Stelle weiter fortzuführen. Hierfür wählte man den Wanderweg entlang der Niers von Schloss Rheydt Richtung Zoppenbroich.

So wurden am 25.11.2006, 10.11.2007 und 29.11.2008 insgesamt 30 Eichen gepflanzt, die von ehemaligen Bezirkskönigen bzw. Königen des Bezirksverbandes Mönchengladbach, Rheydt, Korschenbroich gestiftet wurden. Ebenfalls wurde ein Schild aufgestellt, das diesen Wanderweg als „Allee der Könige“ auswies.

Als 2013 die Bauarbeiten für das Hochwasserrückhaltebecken im Bereich dieser Allee begannen, mussten leider 16 Eichen und das Schild entfernt werden. Im Nachhinein weiß niemand mehr, wo das Schild abgeblieben ist. Die gerodeten Eichen wurden von einem Bruderschaftler gesehen, wie sie auf einem Haufen zusammen lagen.

Am 11. April 2019 war es dann soweit. Der Niersverband hatte die fehlenden Eichen hinter dem Rückhaltebecken eingepflanzt und ebenfalls wurde ein neues Schild angebracht, das aus der Forstwerkstatt von „mags“ stammt.

Bezirkspräses Johannes van der Vorst weihte dieses Schild, die Allee und wünschte allen, die dort vorbei gehen, Gottes Segen. Bürgermeister Ulrich Elsen bedankte sich bei den Schützen für die Idee, dort eine Allee mit Eichen zu pflanzen. Er hofft, dass die Bäume wachsen und gedeihen mögen.

Thoren hob hervor, dass etwas gemacht wurde, was auch in die weitere Zeit hinein reicht, denn auch die Nachkommen sollen sich am Brauchtum erfreuen. Er war weiter stolz einen Beitrag für die Umwelt geleistet zu haben. Er wünschte sich weiterhin, dass noch viele Könige bzw. Bezirkskönige ebenfalls bereit sind, eine Eiche zu pflanzen, damit die Allee weiter wächst. Der letzte Baum sollte symbolisch für die Verbundenheit zwischen Brauchtum, Natur und Umwelt gepflanzt werden.

So schaufelten dann mags-Chef Hans-Jürgen Schnaß, Bürgermeister Ulrich Elsen, Margit Heinz vom Niersverband, Horst Thoren, und Jan Biehl als Grünexperte der „mags“ das Erdloch um den bereits vorgepflanzten Baum zu.     (Text: Marlene Katz)

Horst Thoren, Eberhard Boeckers, Ulrich Elsen, Theo Dieken, Johannes van der Vorst, Ulrich Willekes, Hans-Jürgen Schnaß, Margit Heinz.

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