Allgemeines Krankenhaus Viersen sucht selbstgenähte Mundschutze für nicht sensible Bereiche

In Krisenzeiten sind kreative Ideen gefragt, das zeigt sich auch bei Corona. Weil der Nachschub an Mundschutzen stockt, werden unter Umständen in nicht sensiblen Arbeitsbereichen zukünftig Mundschutze aus Stoff verwendet. Auch im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen wird überlegt, solche Schutzmasken zu nutzen. Daher bittet die Klinik um Unterstützung, sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz zu nähen.

Viersen – Um den Mund-Nasen-Schutz selbst herzustellen, benötigt man kochfeste Baumwolle und einen biegsamen Draht sowie eine Nähmaschine, eine Schere und ein Bügeleisen. Unter www.akh-viersen.de findet sich eine Nähanleitung. Die fertigen Mundschutze können zum Haupteingang des AKH Viersen, Hoserkirchweg 63, gebracht werden. Hier befindet sich eine Sammelbox. Vor der Weitergabe an die Mitarbeiter werden die selbstgenähten Mundschutze professionell gereinigt und desinfiziert.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming