An der Viersener Hauptstraße zog der Grill Palast ein

Direkt neben einem Fitnessstudio an der Viersener Hauptstraße ist nun der Grill Palast eingezogen, der mit seinem kulinarischen Angebot vom Holzkohlegrill frischen Wind nach Viersen bringen möchte. Passend, denn die umfangreiche Karte sorgt garantiert für das eine oder andere genussvolle Kilo auf den Hüften. 
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen – Wer bisher im Grill Palast der Familie Kaya essen wollte, der musste den Weg nach Krefeld auf sich nehmen. Da immer mehr Kunden aus dem Kreis Viersen kamen, wurde nach einem weiteren Ladenlokal gesucht. Das ist nun Vergangenheit, denn die Räume am unteren Teil der Viersener Hauptstraße mit der Hausnummer 114 wurden seit Anfang 2020 zu einem weiteren Grill Palast umgebaut, der Döner, Pasta, Pizza und einiges mehr anbietet.

Dass die Eröffnung sich so lange hingezogen hat ist wie bei vielen Neueröffnungen der Corona-Pandemie geschuldet. Vor über einem Jahr wurde mit den Umbauarbeiten begonnen, dann standen die Bauarbeiten im Lockdown immer wieder still. Aufgeben kam für die Unternehmerfamilie aber nie in Frage, die mit viel Liebe zum Detail ihr neues Lokal eingerichtet hat. Dass Viersen als Standort in Frage kam ist kein Zufall, denn Familie Kaya stammt aus Grefrath. Tochter Ronahi Basyurt hat die Anne-Frank-Gesamtschule besucht, ihre Geschwister die Johannes-Kepler-Schule in Süchteln.

Wer bisher im Grill Palast der Familie Kaya essen wollte, der musste den Weg nach Krefeld auf sich nehmen. Da immer mehr Kunden aus dem Kreis Viersen kamen, wurde nach einem weiteren Ladenlokal gesucht. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Inhaber ist eigentlich Kuereyis Kaya, allerdings handelt es sich um ein Familienunternehmen und so legen neben seiner 27-jährigen Tochter Ronahi Basyurt auch ihr Mann, ihre Eltern und ihre beiden Geschwister Hand an und kümmern sich im eigenen Palast. Der Name ist einem Kunden zu verdanken, der die hohen Decken in Krefeld sah und die Räume mit einem Palast verglich. Ein wenig königlich wirkt auch die Viersener Neueröffnung mit den orientalischen, kupferfarbenen Verzierungen, die den großen Holzkohlegrill schützen und einen Blick auf das Angebot preisgeben. Allerdings hat sich in Viersen ein wenig Industriecharme hinzugesellt – ansonsten setzt die Familie Kaya auf das bewährte Konzept, welches in Krefeld lange erprobt wurde.

Ein wenig königlich wirkt auch die Viersener Neueröffnung mit den orientalischen, kupferfarbenen Verzierungen, die den großen Holzkohlegrill schützen und einen Blick auf das Angebot preisgeben. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Während stetig neue Kunden interessiert das neue Lokal betreten, zieht der Duft von frischen Lammspießen vorbei. An der anderen Seite der Theke wird noch schnell gekonnt das Fleisch fast hauchdünn vom Drehspieß für ein Döner geschnitten. Nicht irgendein Fleisch, denn die Familie lässt in der Region einen Großteil ihrer Produkte produzieren. Hierzu arbeitet Familie Kaya mit einem Metzgermeister in Grefrath zusammen, der die verschiedenen Spieße vorbereitet. Ebenfalls die Salate und Soßen stammen aus der eigenen Herstellung und können im Gastbereich verzehrt werden. Mit gut 220 Quadratmetern können 180 Gäste Platz nehmen, bereits in Arbeit ist ebenfalls eine Terrasse. Kein Wunder, dass das Team ganze zwanzig Personen umfasst, damit den Kunden ein zuvorkommender Service geboten werden kann. Hierzu soll das Team zudem noch vergrößert werden – vor und hinter der Theke werden aktuell weitere Mitarbeiter gesucht. (ea)

Familie Kaya arbeitet mit einem Metzgermeister in Grefrath zusammen, der die verschiedenen Spieße vorbereitet. Ebenfalls die Salate und Soßen stammen aus der eigenen Herstellung und können im Gastbereich verzehrt werden. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming