Anhaltende Probleme auf der Linie RE 10: CDU übt Kritik

Zahlreiche Mails, Schreiben und Anrufe von betroffenen Bürgern aus dem Kreis Viersen haben die CDU-Abgeordneten Uwe Schummer (MdB) und Marcus Optendrenk (MdL) dazu veranlasst, sich an die NordWestBahn GmbH zu wenden. In den vergangenen Wochen wurden immer wieder kurzfristig Verbindungen gestrichen.

Kreis Viersen – Viele Pendler nutzen die Nord-West-Bahn täglich um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Der Niers-Express verbindet die Städte Kleve, Krefeld und Düsseldorf miteinander und gerade für den Kreis Viersen, als ländliche Region, ist der schienengestützte Personennahverkehr von besonderer Bedeutung. Der aktuelle Zustand sei jedoch in keiner Weise akzeptabel, so die CDU-Abgeordneten. „Er ist unserer Ansicht nach nicht nur auf technische Probleme, sondern auch auf unternehmerisches Handeln zurückzuführen. Es ist nicht erkennbar, dass die NordWestBahn GmbH ihre Betriebsleistung in den vergangenen Jahren verbessert hat. Bei dem Personalmanagement wurde keine Personalreserve aufgebaut. Die Problematik von langen und hohen Fehlzeiten ist bereits in den vergangenen Jahren aufgetreten. Hier stellt sich die Frage, warum dies nicht zum Anlass genommen wurde, in ausreichendem Maße neues Personal auszubilden oder anzuwerben.“

Es läge im politischen sowie im wirtschaftlichen Interesse, dass Aufträge nicht nur angenommen würden, sondern auch zur vollsten Zufriedenheit der Betroffenen umgesetzt würden. „Wir erwarten eine unverzügliche Klärung der Problematik“, so die CDU-Abgeordneten, die weiterhin um ein zeitnahes persönliches Gespräch baten, denn bereits Dezember haben die Personalprobleme derart zugenommen, dass immer wieder kurzfristig Verbindungen gestrichen werden mussten. (dt)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming