Anreisestopp bei „Ende Gelände“ – Teilnehmerzahlen fast erreicht

Das Aktionsbündnis Ende Gelände hat soeben einen Anreisestopp für das Aktionswochenende verkündet.

Rheinland – Um den Schutz aller Beteiligten angesichts der COVID-19 Pandemie sicherzustellen, hat Ende Gelände ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. Teil dieses Hygienekonzeptes ist die Begrenzung der Teilnehmenden auf 3.200 Personen, die auf auf mehrere kleine Anlaufstellen verteilt sind. Es wird erwartet, dass die Begrenzung der Teilnehmenden bald erreicht sein wird.

Dazu Paula Eisner, Pressesprecherin von Ende Gelände: „Wir sind überwältigt, dass trotz der schwierigen Situation tausende Menschen zivilen Ungehorsam leisten wollen. Wir setzen damit ein starkes Zeichen für den sofortigen Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit. Es tut uns sehr leid für alle Personen, die durch die Teilnahmebegrenzung nicht an unserer Aktion teilnehmen können. Wir möchten daher gerne auf die vielfältigen anderen Protestmöglichkeiten verweisen, z. B. bei der Demonstration von Alle Dörfer bleiben oder bei der Waldbesetzung im Dannenröder Wald.“

Für das kommende Wochenende hatte Ende Gelände Blockaden von Kohleinfrastruktur im Rheinischen Kohlerevier angekündigt. Parallel dazu findet am Freitag der nächste globale Klimastreik von Fridays for Future statt. Für Samstag rufen „Alle Dörfer bleiben“ und Fridays for Future zur Demonstration am Tagebau Garzweiler auf. Darüber hinaus ist die Besetzung im Dannenröder Wald momentan akut räumungsbedroht.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming