Arbeitskreis „Mobilität Viersen 2040“ diskutiert Zielsetzungen

Der Arbeitskreis „Mobilität Viersen 2040“ hat in seiner jüngsten Sitzung weitere Ziele des „Mobilitätskonzepts Viersen 2040“ benannt. Das Zusammentreffen stand unter dem Leitsatz „Viersen leitet die Mobilitätswende ein!“.

Viersen – Auf die Ziele Stärkung des Fuß- und Radverkehrs und bessere Verknüpfung der vier Stadtteile mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hatte sich der Arbeitskreis bereits zuvor verständigt. Nun wurden zwei weitere Ziele benannt, die den Teilnehmenden besonders wichtig sind: die Einbindung der Wirtschaft als Partnerin in der Mobilitätswende und die verträgliche Einbindung des motorisierten Verkehrs.

In die Zielfindung flossen erste Ergebnisse aus dem Online-Dialog ein, der vom 25. April bis zum 22. Mai 2022 stattfand. Hier waren die Viersenerinnen und Viersener eingeladen, ihre Meinung zu verschiedenen Thesen und Prioritäten in der Mobilitätsplanung einzubringen. Zum Zwischenstand nach zweiwöchiger Laufzeit hatten bereits 230 Personen an der Umfrage teilgenommen. Dabei zeigte sich eine große Zustimmung zu mehr Ausbau im Radverkehr sowie der Verbesserung der Erreichbarkeiten und des Komforts im ÖPNV. Mehr als 80 Prozent der Teilnehmenden wünschen sich einen Rückgang des PKW-Aufkommens.

Im Sommer ist eine Infotour mit einem Lastenfahrrad geplant. In allen Stadtteilen wird dann über das Mobilitätskonzept informiert. Die Bürgerinnen und Bürger sind weiter eingeladen, ihre Ideen für die zukünftige Mobilität in Viersen einzubringen. Alle Informationen werden zusammengetragen und ausgewertet und fließen in die Weiterentwicklung des Zielkonzeptes ein. Nach abschließender politischer Beratung soll dieses als Grundlage für zukünftige Planungen und die Bestimmung von Handlungsfeldern dienen.

Im Arbeitskreis diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen sowie von Kammern und Verbänden aus Handwerk, Industrie und Handel mit Akteurinnen und Akteuren aus Fachbehörden und anderen Organisationen sowie Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Auch Mitglieder der Stadtschulvertretung und des Jugendforums nehmen an den Beratungen teil. (opm)

Foto: Free-Photos/Pixabay

Ein Kommentar

  1. Mobilität in Viersen oder auch andere Städte nach vorne bringen, gibt es zuerst das aller wichtigste was per Gesetz verändert werden muss, und dies ist in jedem Falle: ,,Linienbusse grundsätzlich die Vorfahrt an Haltestellen zu Gewähren. Dann grundsätzliches Parkverbot in Haltestellen und Radwege. Hie beginnt der tägliche Kampf der Linienbusfahrer. Verzögerungen um 20 Minuten sind keine Seltenheit. Fahrpläne können nicht eingehalten werden. Busfahrer im Nahverkehr ist eine sehr schwierige Sache, die oft in Stress ausartet. Fahrgäste bekommen keine Anschlüsse und fallen den Fahrer zu Last mit vielen Fragen oder ob er Anrufen kann ob der andere Anschluss Warten könnte. Und viel mehr. Manchmal setzt der Fahrer Blinker um die Weiterfahrt der Linie zu machen, aber oft bis 30 Fahrzeuge fahren weiter und so geht die Zeit in Verspätung rein. Also auch an großen Kreuzungen sind Wartezeiten von 12 bis 17 Minuten keine Seltenheit mehr. Da findet sich seitens der Stadt keine Lösungskonzepte und den Fliesenden Verkehr will der Autofahrer den Bus nicht. Dann werden Haltestellen gebaut, die nicht der Realität entsprechen, und man meinte die Herren die diese Haltestellen konzipieren bei Lego Beschäftigt sind, und meinen einen Gelenkbus kann man Geschmeidig verändern. Rollstuhlfahrer und Rollatoren die stets zunehmen haben hier keine Chance. Schwer Gehbehinderte können auch nicht Aussteigen bei solchen Haltestellen. Dann ständige Paketdienste Behindern in allen möglichen StVO Verstöße die es gibt. Hier ist ständige Blockierungen die eine Pünktliche Linienverkehr haben sollte. Da muss dran gearbeitet werden. In Innenstädte gehört außer Lieferant und Anwohner kein Auto. Hier muss Abhilfe geschafft werden. Deshalb findet man auch keine Busfahrer.

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