Astrid-Lindgren-Grundschule in Willich wird zur „Schule ohne Rassismus“

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Viersen hat die Astrid-Lindgren-Grundschule in Willich als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet.

Willich – Sie gehört damit zum Netzwerk von über 3300 Schulen bundesweit, die sich aktiv für Toleranz und gegen Diskriminierung einsetzen. Im Kreis Viersen tragen nun offiziell sieben Schulen den Titel.
Im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule selbst zu gestalten und sich für ein tolerantes Miteinander einzusetzen. Die Schulgemeinschaft verpflichtet sich zu einer offenen Auseinandersetzung mit Problemen und zum couragierten Einsatz gegen jede Art von Diskriminierung, Gewalt und Rassismus.

Als erste Grundschule im Kreis Viersen trägt ab sofort die Willicher Astrid-Lindgren-Schule den renommierten Titel. Bei der feierlichen Verleihung würdigte Kreisdirektor Ingo Schabrich, Kultur- und Bildungsdezernent des Kreises Viersen, das Engagement der Schule: „Dass nun auch eine Grundschule im Netzwerk vertreten ist, freut mich ganz besonders. Denn Vorurteile und Rassismus sind leider immer noch Teil unserer Gesellschaft. Für ein offenes und tolerantes Zusammenleben ist es deshalb wichtig, Kinder frühzeitigt für diese Themen zu sensibilisieren. Vielen Dank, dass Sie sich als Schulgemeinschaft dafür einsetzen.“

Unterstützung bekommt die Astrid-Lindgren-Schule vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Viersen. Es ist nicht nur Anlaufstelle für interessierte Schulen, sondern begleitet die Partner aktiv beim Zertifizierungsprozess. Dazu gehören insbesondere regelmäßige Projekttage und thematisch passende Unterrichtseinheiten sowie Workshops für die Lehrerinnen und Lehrer. „Zu unseren vielseitigen Aufgaben gehört unter anderem das Handlungsfeld Rassismus & Extremismus. Das Projekt ‚Schule ohne Rassismus‘ ist ein zentraler Teil davon. Es ist schön zu sehen, wie schnell das Netzwerk hier im Kreis gewachsen ist – und zwar schulformübergreifend. Das ist nicht nur ein Erfolg für alle Beteiligten, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer toleranteren Gesellschaft“, so Mathilde Holtmanns, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums.


V.l.n.r.: Schulrat Dr. Thomas Mohr, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Mathilde Holtmanns, Schulleiterin Cerstin Pelz, Kreisdirektor Ingo Schabrich und Projektpate Bernd-Dieter Röhrscheid. Foto: Kreis Viersen