Auf dem Weg zur Smart City – Mönchengladbach als Modell

Günter Krings überreicht Förderbescheid über 15,1 Millionen Euro. Unsere Stadt wird zur Smart City. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat Mönchengladbach in der zweiten Staffel des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities – made in germany“ ausgewählt. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Günter Krings, übergab den Förderbescheid, aus dem die Stadt bis zu 15 Millionen Euro abrufen kann, an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und den Leiter der Stabsstelle für digitale Transformation Martin Platzer.

Dr. Günter Krings, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Martin Platzer (Leiter der Stabsstelle für digitale Transformation).

Mönchengladbach – Die Bundesregierung unterstützt mit den Modellprojekten Smart Cities den digitalen Wandel in den Kommunen. Ziel des Förderprogramms ist es, digitale Strategien für das Stadtleben zu entwickeln und zu erproben. Die moderne Stadtgesellschaft soll in das Zeitalter der Digitalisierung überführt werden.

Staatssekretär Dr. Günter Krings gratuliert zur Förderung als Modellprojekt Smart Cities: „Als Vertreter der Stadt Mönchengladbach im Deutschen Bundestag freue ich mich natürlich besonders, dass meine Heimat in diesem Programm berücksichtigt wird. Mönchengladbach hat sich in einem fachlichen fundierten Auswahlverfahren durchgesetzt, mit der Bewerbung konnten sowohl die Fachgutachter als auch die Jury überzeugt werden.“ Für Krings stellt die Notwendigkeit einer digitalen Transformation eine der zentralen Lehren aus der Corona-Pandemie dar.

Die Bundesregierung habe die Zeichen der Zeit erkannt: „Mit dem Konjunktur- und Zukunftspaket haben wir das Förderprogramm ‚Modellprojekte Smart Cities‘ um 500 Millionen Euro auf 820 Millionen Euro aufgestockt. Mönchengladbach profitiert unmittelbar davon. Zusätzlich investieren wir 3 Milliarden Euro in die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes durch Städte und Länder, damit die Bürgerinnen und Bürger bis Ende 2022 die knapp 600 wichtigsten Verwaltungsleistungen online von zu Hause erledigen können. Die Bundesregierung macht Dampf bei der Digitalisierung.“

Nun wird auch die Stadt Mönchengladbach als Modellprojekt einen Beitrag zum digitalen Wandel in unserem Land leisten. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hatte bereits im vergangenen Jahr mit der Einrichtung einer Stabsstelle für digitale Transformation, deren Leitung Martin Platzer übernommen hat, die Grundlage geschaffen. So kann Günter Krings mit Zuversicht auf die weitere Entwicklung blicken: „Die Förderung von 15 Millionen Euro ist auf einen Zeitraum von sieben Jahren angelegt.

In den ersten beiden Jahren steht die Entwicklung einer nachhaltigen Strategie im Mittelpunkt. Im Anschluss wird die Umsetzung von konkreten Projekten weitere fünf Jahre gefördert. Ich bin überzeugt, dass von den Erfahrungen in Mönchengladbach auch andere Kommunen profitieren können.

Einen Vorgeschmack auf die Zukunft bekam Günter Krings schon bei der Übergabe des Förderbescheids: Der Oberbürgermeister hatte den Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten in das „Bümo“, das Büro von morgen, eingeladen. Reiners und Platzer präsentierten Krings mit den „Bümo“ den Proberaum für moderne Arbeitswelten, den der Programmbereich „Verwaltung der Zukunft mg+“ geschaffen hat. Die moderne Stadt hat viele Facetten – und die sind auch, aber eben nicht nur digital.

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