„Auf den Hund gekommen“ beim Agility-Turnier in Tönisvorst

Zwei Tage lang lud der Verein HSF Agilitydogs Tönisvorst 1951 e.V. zum diesjährigen Kürbisturnier ein. Rund 100 Teilnehmer kamen zusammen, um sich und ihre Vierbeiner in den Wettkämpfen zu messen.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Tönisvorst – Flink nahm der kleine schwarze Pudel die Hindernisse und stand deinen großen Kollegen dabei in Nichts nach. Er war nur einer von zahlreichen Teilnehmern, die der Einladung des Vereins HSF Agilitydogs Tönisvorst 1951 e.V. zum Herbstturnier gefolgt waren. Agility-Turniere erfreuen sich großer Beliebtheit und werden weltweit ausgerichtet. Ein Turnier, welches längst zu einem Event-Wochenende in familiärer Atmosphäre geworden ist und so reisten nicht wenige Teilnehmer von weit her mit Wohnwagen oder Zelten an.

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

Der Parcours erinnerte ein wenig an ein Pferde-Springreitturnier und hat hier tatsächlich seine Wurzeln. Natürlich auf die Größe der aufgeweckten Vierbeiner auf klein, mittel und groß abgestimmt, konnten hier alle Rassen und Geschlechter teilnehmen. Sie waren die Stars, die von ihren Hundehaltern nur mit Körpersprache und Hörzeichen gelenkt wurden. Gut eingespielte Mensch-Hund-Teams, die ein fast atemberaubendes Tempo erreichten und die Agilityrichter Jürgen Schmidt sowie Anke Rosellen überzeugen mussten.

Die Sportart Agility stammt aus England und die Parcours werden unterschiedlich aus 12 bis 20 Hindernissen immer wieder anders aufgebaut. Sie alle haben eine Länge zwischen 100 und 200 Metern. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass der Hund den Parcours in der richtigen Reihenfolge absolviert, es kommt zudem auf die Zeit an, die am Ende über die Platzierung entscheidet. (dt)

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz