Austoben, gute Laune und viel Radau

Der Sommer ist da – Große wie Kleine zieht es raus. Für letztere hat das Fanny-Zahn-Gelände nun einiges zu bieten. Die neue Spielelandschaft wurde jetzt freigegeben.

Viersen – Es mutete mittlerweile ein wenig „überholt“ an, was das Gelände des Fanny-Zahn-Hauses an der Süchtelner Straße in Sachen Spielplatz zu bieten hatte. Auch die LVR-Klinik Viersen sah das so und ließ Taten folgen.

Auf dem Fanny-Zahn-Gelände gibt es unterschiedliche Angebote der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dazu gehören eine Tagesklinik, eine Station mit einem psychosomatischen Angebot und zwei Intensiv-Wohngruppen für Kinder und Jugendliche ab elf Jahren. Es liegt also nah, dass man den Patientinnen und Patienten ein entsprechendes Freizeitangebot machen möchte.

Die Mitarbeiter der Gärtnerei der LVR-Klinik Viersen haben in den vergangenen Wochen fleißig angepackt. Zu den diversen Arbeiten zählten u.a. die Erneuerung der Randeinfassung, das Anlegen einer Terrasse und die Erneuerung des Gehweges sowie Ausheben von Fundamenten. Und das Resultat kann sich sehen lassen. Auf dem brandneuen multifunktionalen Spielfeld, das das Gärtnereiteam in Eigenleistung gebaut hat, können sich die Kinder und Jugendlichen nun wahlweise im Fußball, Basketball oder Volleyball messen.

Als höchst beliebt bei den kleineren Besuchern der neuen „Spiele-Oase“ hat sich das Kombi-Spielgerät mit Hängebrücke, Rutsche und Co. erwiesen. Jetzt wünschen sich die Kinder noch eine Schaukelmöglichkeit, die innerhalb des jetzigen Budgets nicht realisiert werden konnte. „Wir sind sehr froh über das neue Angebot und danken allen, die so fleißig mit angepackt haben“, sagt Oliver Schmitz pädagogisch-pflegerischer Leiter der Tagesklinik . Er fügt hinzu: „Vielleicht kann das Angebot durch Unterstützung sogar noch erweitert werden.“ Jetzt herrscht vor allem Freude – und gute Laune mit viel Radau. So wie auf jedem vernünftigen Spielplatz.

Foto LVR-Klinik: Die Mitarbeiter der Gärtnerei packten fleißig an, damit die neue „Spiele-Oase“ zum Hit wird – (v.l.) Detlef Liskes, Andreas Schulz und Tobias Strömer.