Backseminar für Erwachsene – Niederrheinischer Weckmann mit Tonpfeife aus dem Westerwald

Am Freitag, 22. Oktober, ab 10 Uhr verrät der Grefrather Bäckermeister Hardy Kreutschmann im Backseminar im Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises Viersen Tipps und Kniffe seines Handwerks.

Grefrath – Am Beispiel des Weckmanns vermittelt der Bäckermeister Wissenswertes über das richtige Verhältnis von flüssigen und festen Zutaten, die Wahl des geeigneten Mehles, Teigtemperaturen, Knetzeiten und vieles mehr. Zudem wird gezeigt, wie die Weckmänner in einer Backstube hergestellt werden. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst kreativ werden.

Die selbst hergestellten Teigwaren werden roh mit nach Hause genommen und können zu Hause abgebacken werden. Die Teilnehmenden werden gebeten, zwei Backbleche sowie Baumwoll- oder Halbleinentücher zum Seminar mitzubringen. Ebenfalls werden ein Notizblock und ein Stift benötigt.

Pro Teilnehmer werden Kosten in Höhe von 25 Euro inklusive Museumseintritt berechnet. Das Seminar dauert rund fünf Stunden. Entsprechend der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist zur Teilnahme ein 3G-Nachweis erforderlich.
Eine verbindliche Anmeldung ist per Telefon unter 021 58/9 1 73-0 oder per Mail an freilichtmuseum@kreis-viersen.de möglich. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei zehn Personen. (opm)

Foto: silviarita/Pixabay

2 Kommentare

  1. Dieser noch junge Mann ist ein Meister seines Faches nach noch alter Tradition. Wir kauften bei einem Besuch im Museum mal Nussecken. Okay,Mutti und wir waren positiv überrascht. So etwas hatten wir in dieser Qualität und Geschmack seit Jahren nicht gegessen. Kurzum: Lieferant auch hier Herr Kreutschmann. Also Laden aufgesucht und einige Backwaren gekauft! Bienenstich = wie Nussecken: ein Gedicht. Das Brot hielt sich endlich auch wieder mehrere Tage.In den anderen Bäckereien kann man ja schon am nächsten Tag meist das Brot als Gummiball nutzen. Nach Genuss auch kein Magengrummeln mehr. Haben im TV einmal eine Reportage über Brot gesehen.Darin berichtete man von diesen Unbekömmlichkeiten durch heutige in der modernen Fertigung zu schnelle Gärzeiten,wenig Teigruhe und chemischen Zusätzen usw. Er backt wohl noch nach alten Rezepten und verzichtet gerne auf Zusatzstoffe. Zutaten wie z.b. Honig bezieht er von Erzeugern in der Region. Seine Baquettes ,z.b. die Räuberstange oder das Olivenbaquett, sind beim Grillen oder einem Salatteller ein Gedicht. Leckere Brötchen hat er auch. Kurzum: liest sich hier wie ein Werbetext,ist aber nur ein Erfahrungsbericht. Family und Bekannte sind froh, einen „echten“ Handwerksbäcker gefunden zu haben,der alte Backtradition liebt und pflegt. Seine Back-Seminare sind meist zu kurz,man könnte ihm stundenlang zuhören.
    Hmm..bald backt er wieder Muzzeln und Grillage. Weihnachten kommt. Das ist Gottes Entschuldigung für die Erschaffung von Brokkoli 🥰🥰🥰🥮🍰🍰🍮

  2. Ja, er betreibt ja auch noch einen Holzhandel (Brennholz/Kaminholz). Da bin ich auf Empfehlung eines Bekannten aus Niederkrüchten drauf gekommen. Immer sehr gute Qualität. Dabei erfuhr ich dann, dass er Bäckermeister ist. Und wie es dann so geht…..dort auch bestellt und Dauerkunde geworden. Wir können da nur den Ausführungen des Kommentators oben beipflichten. Er hat z.B ein Vollkornschwarzbrot kreiert (New oder Second-Generation hat er es gennant.) Völlig ohne Zustatzstoffe und so „vollwertig“ gebacken, dass alleine davon schon eine Schnitte sehr satt macht.
    ER baut übrigens einen neue Bäckerei (Eröffnung 2022), neben seinem Holzhandel. Ich kenn jetzt nicht den genauen Strassennamen, ist die Strasse in Grefrath, welche sich zwischen dem Aldi und Pennymarkt befindet (auf der rechten Seite). Schade, dass der Termin zum Seminar schon vorbei ist.

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