Bald ist es möglich: Betreutes Wohnen im Belgischen Viertel

Im „Belgischen Viertel“ werden mittlerweile die letzten Arbeiten vorgenommen, denn hier wird pünktlich ab Anfang Oktober die DIAKONIA mit ihrem Betreuten Wohnen und einer Tagespflege einziehen. Mittlerweile sind über 90 Prozent der Wohnungen bereits vermietet – nur wenige Singleapartments und eine größere Wohnung sind aktuell noch zu vermieten.

Hell und freundlich präsentieren sich der Bereich der Tagespflege. Foto: Rheinischer Spiegel

Viersen – Zwischen Krefelder Straße und Brüsseler Allee sind die Leerflächen Vergangenheit, das Baugebiet ist erschlossen, die Häuser stehen kurz vor ihrer Fertigstellung. In den Neubauten entsteht ebenfalls das Betreute Wohnen und die Tagespflege der DIAKONIA, die dem Unternehmensverbund des Seniorenzentrums der Evangelischen Kirchengemeinde Viersen angehört. Die Nachfrage war und ist groß nach den entstandenen Wohnungen im barrierefreien Mehrfamilienhaus, in welches noch in diesem Jahr über 60 ältere Menschen in ein neues, betreutes Zuhause einziehen werden. Nur wenige Wohnungen sind aktuell noch zu vermieten (Kontakt: Susanne Thewißen-Beckers, Tel. 02162 1025491, E-Mail: s.thewissen@sgv-viersen.de).

„Offenbar gefallen den Interessenten die schicken und hochwertig ausgestatteten Neubauwohnungen. Was mir auffällt, ist, dass durchweg alle lichtdurchflutet sind. Das liegt an den großen Fenstern und Türfronten zu den Balkonen, die übrigens zu jeder Wohnung gehören. Zum anderen liegt der Zuspruch sicherlich auch in unserem Betreuungskonzept begründet, das unsere zukünftigen Mieterinnen und Mieter überzeugt“, vermutet Einrichtungsleiterin Andrea Wilms, die mit einer dermaßen überwältigenden Nachfrage so zunächst nicht gerechnet hätte.

Zurzeit werden die letzten Arbeiten vorgenommen – ab Oktober sind die Räume bezugsfertig. Foto: Rheinischer Spiegel

Hinzu kommt ab Oktober zudem eine Tagespflege mit 18 Plätzen, womit das Unternehmen die Angebotspalette nochmals um ein wesentliches Element erweitert, denn der Bedarf an Tagesplätzen steigt. Pflegebedürftige Gäste finden eine Gemeinschaft, die von gut ausgebildetem Fachpersonal betreut wird – allerdings immer im Sinne des Erhaltens der Selbstständigkeit. So werden ab Oktober die individuellen pflegerischen Hilfen, die Förderung des körperlichen Wohlbefindens, Freizeitbeschäftigung und Betreuung von demenziell erkrankten älteren Menschen im Vordergrund stehen. Geplant ist weiterhin die kulinarische Versorgung vom Frühstück bis zum Nachmittagskaffee. Ein Fahrdienst holt die SeniorInnen zu Hause ab und bringt sie wieder zurück. Die Tagespflege ist wochentags von 8.15 Uhr bis 16.30 Uhr (freitags bis 15.15 Uhr) geöffnet.

„Ambulant vor stationär: Immer mehr Menschen werden heute zuhause gepflegt. Manchmal ist das eine echte Herausforderung für den Partner oder die Familie. Neben den Vorteilen des Wohnens in den eigenen vier Wänden kann der Aufenthalt in einer Tagespflege den pflegenden Angehörigen die dringend nötige Entlastung bei der Versorgung ihrer Lieben ermöglichen. Wieder Zeit für die eigenen Bedürfnisse, ein Arztbesuch etwa, in Ruhe einkaufen oder mal wieder eine Verabredung wahrnehmen: Pflegen kostet Kraft, körperlich und mental. Da ist es ganz wichtig, mit den eigenen Kräften hauszuhalten“, berichtet Andrea Wilms, die auf 25 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit und für ältere Menschen im Seniorenzentrum der Ev. Kirchengemeinde Viersen gGmbH zurückblickt. „Ich glaube, dass wir es schaffen werden, mit unserer Tagespflege ein schönes, familiäres Umfeld zum rundum Wohlfühlen zu schaffen.“ Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon: 0160/1588655 oder Mail: info@viersen-tagespflege.de. (stb/nb)

Muster einer noch verfügbaren circa 40qm großen Single-Wohnung

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