Bau von Westverlängerung der S28 in Gefahr

Die aktuell von der Stadt Mönchengladbach geplante Änderung des Landschaftsplanes Mönchengladbach lehnt Landrat Dr. Andreas Coenen ab. Diese würde die angestrebte Verlängerung der S28 vom Kaarster See bis zum Viersener Bahnhof gefährden.

Viersen – Mit der geplanten Änderung des Landschaftsplanes beabsichtigt die Stadt Mönchengladbach die Festsetzung eines Naturschutzgebietes im Bereich der Donk im Norden des Stadtgebiets Mönchengladbach. Diese Festsetzung würde die Reaktivierung der darin gelegenen Schienentrassen erschweren. Vor diesem Hintergrund hat Landrat Dr. Coenen das Gespräch mit dem Mönchengladbacher Oberbürgermeister Felix Heinrichs gesucht.

„Wir haben als Kreis Viersen im Juli gemeinsam mit den Städten Viersen und Willich einen Letter of Intent mit der Stadt Mönchengladbach unterzeichnet“, sagt Landrat Dr. Coenen. „Der Landschaftsplan sollte so angepasst werden, dass die Westverlängerung der Regiobahn nicht erschwert wird. Unser Ziel muss es sein, die Mobilitätswende in der Region einzuleiten. Um dem Naturschutz vollumfänglich gerecht zu werden, bietet es sich an, Pufferstreifen als Abstand zwischen den Bereichen des Naturschutzgebietes und der Bahntrasse zu schaffen.“
Die 3. Änderung des Landschaftsplans kann noch bis 3. September auf der Internetseite der Stadt Mönchengladbach öffentlich eingesehen und kommentiert werden. (opm/paz)


Widerstand gegen geplante Streckenführung der S28 wächst

Ein Kommentar

  1. Mobilitätswende heißt egal was dadurch vernichtet wird an Naturschutzgebiet, ob Fauna oder Flora, nur meine Belange zählen hier und sonst nichts. Diktatoren haben auch schon viel Unheil gebracht. Hier sollte man doch gemeinsam nochmals Planen, um eine vernünftige Regelung zu treffen wo beide Parteien eine Optimalere Lösung finden können. Ansonsten ein Patt und alles ist vergessen.

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