Bauarbeiten zum Busverknüpfungspunkt am Bahnhof Dülken beginnen  

Die Vorbereitungen für den Bau eines Busverknüpfungspunktes an der Nordseite des Dülkener Bahnhofes sind abgeschlossen. In den nächsten Tagen werden hier die Arbeiten beginnen. Neben dem Bushaltepunkt mit Wendemöglichkeit werden Parkplätze für Autos und Zweiräder entstehen.

Viersen-Dülken – Bahnreisende müssen am Bahnhof Dülken beim Umsteigen zwischen den Haltestellen des Schienennah- und des Linienbusverkehrs bislang fußläufig weite Strecken (ca. 360 m) zurücklegen. Zudem liegen die Haltestellen nicht in direktem Blickkontakt zu den Bahngleisen, sodass die Orientierung erschwert ist. Darüber hinaus werden die schmalen Anliegerstraßen im südlichen Umfeld des Bahnhofes regelmäßig von Bahnkunden mit dem Auto angefahren, was zu störenden Belästigungen des Wohnumfeldes führt und Parkraum für die Anwohner in Anspruch nimmt.

Die Flächen der ehemaligen Güterverladestelle nördlich des Bahnhof Dülken wurden aufgrunddessen durch die Stadt erworben und bieten Raum für die Errichtung eines Umsteigepunktes sowie eines Parkand-ride-Parkplatzes. Mit der Errichtung eines Verknüpfungspunktes zwischen Schienennah- und Linienbusverkehr nahe des nördlichen Bahnsteiges am Bahnhof Dülken soll eine Anbindung zwischen beiden Verkehrsarten und damit eine Verbindung zum Busumsteigepunkt an der Melcherstiege hergestellt werden. Da sich die vorhandene Fahrgasse des bisherigen geschotterten Parkplatzes bautechnisch in einem minderwertigen Zustand befindet und nicht ausreichend tragfähig ist, bedarf es zur Errichtung des Bus-Verknüpfungspunktes eines Vollausbaus, der in den nächsten Tagen beginnen soll.

Das Bauende ist Ende des Jahres geplant, die Kosten für die städtische Baumaßnahme belaufen sich gemäß Kostenberechnung auf ca. 400.000 €. Sie standen für das Haushaltsjahr 2016 zur Verfügung und wurden in das Haushaltsjahr 2017 übertragen. Durch den VRR wird gemäß §12 ÖPNVG NRW (Investitionsmaßnahme des ÖPNV) ein Höchstbetrag der zuwendungsfähigen Kosten von 436.100 € zu 95% (also maximal 414.295 €) gefördert. Die zu erwartenden jährlichen Unterhaltungskosten werden aktuell auf insgesamt ca. 5.700 € geschätzt.