Baustart für die Kinderinseln – Umbau der Löhstraße beginnt

Die Löhstraße zwischen Remigiusbrunnen und Löhcenter wird umgestaltet. Dort entstehen sogenannte „Kinderinseln“. Sie sollen die Fußgängerzone neu beleben.

Viersen – Der Auftrag, für mehr Attraktivität im öffentlichen Raum zu sorgen, wurde jetzt erteilt. Der Baubeginn soll am 12. Dezember 2022 sein. Geplant ist, die Arbeiten noch vor Weihnachten abzuschließen. Die Sparkassenstiftung übernimmt den größten Teil der Kosten für die Umgestaltung.

Die Stadt Viersen hat den Spielgerätehersteller Lappset beauftragt, hochwertige Spielobjekte und Möblierungselemente zu erstellen. In drei Bereichen sollen verschiedene Anlässe zum Spielen und Aufenthaltsmöglichkeiten angeboten werden. Während des Aufbaus wird es nur punktuelle Tiefbauarbeiten geben. Sowohl Menschen, die zu Fuß gehen, als auch der Lieferverkehr werden nicht beeinträchtigt. Die Rettungswege bleiben frei.

Für besondere Aufmerksamkeit wird künftig ein „skulpturales interaktives Element“ sorgen. Das ist ein prägender Bogen. Der Bogen wirkt nicht nur optisch. Er wird zudem mit akustischen Reizen, also Kommandos, zum Bewegungsspiel einladen. Von diesem zentralen Punkt aus können sich die Besucherinnen und Besucher auf die Bereiche „Chill-out-Area“, „Kleinkinder-Spiel“, „klassisches Hüpfspiel“, „Generationenspiel“ und „Balance“ verteilen.

Die Spielelemente sind so gestaltet, dass sie die einzelnen Spielanlässe miteinander vereinigen. Einzel- und Gruppenspiel sind möglich, Kreativität, Geschicklichkeit und Spiellust werden gefördert.

In allen Bereichen werden die gleichen Sitzelemente verwendet. Dabei legt die Stadt großen Wert auf ein Design, das sowohl kombinierbar als auch in Form und Farbe auffällig ist. So soll die Gestaltung auch zum Bespielen der Elemente einladen. Diese Sitzelemente werden mal einzeln stehen und mal zu Gruppen zusammengefügt. Sie werden sich wie ein roter Faden durch die Löhstraße ziehen.

In den Kinderinseln werden zugleich Ziele und Empfehlungen aus dem Rahmenplan „Bewegtes Viersen“ umgesetzt. Der Plan weist darauf hin, dass bei der Gestaltung von Stadträumen verstärkt Bewegungsangebote geschaffen werden sollten. Die Baukosten werden rund 110.000 Euro betragen. Die Sparkassenstiftung ermöglicht die Maßnahmen mit einem Zuschuss von rund 90.000 Euro. (opm)

Dieses Beispielfoto zeigt ein interaktives skulpturales Spielelement, wie es auf der Löhstraße aufgebaut werden soll. Foto: Lappset

3 Kommentare

  1. Das liest sich ja wie eine Anweisung des Zentralkomitees zur sozialistischen Geistes-und Kulturerziehung unserer Kinder. Verquaste Sprache soll hier die Existenzberechtigung der s.g. „Fachleute /Fachplaner“ untermauern. Letztlich gilt doch für Kinder zu allen Zeiten: die wollen nur in Ruhe zusammen spielen,toben, die Welt und das Leben kennenlernen und genießen. Dazu reicht auch heute noch „eine Pfütze“ und ein dickes,schlabbriges Schokoladeneis .
    Wir werden sehr bald wieder erleben, welche Klientel dort wieder „haust“ und wie schnell dieses „skulpturale Element“ zu Schrott verwandelt wird.
    Klar und einfach ist oft besser……

  2. Grundsätzlich halte ich dieses Vorhaben für eine gute Idee.
    Eine Belebung unserer, langsam dahinsiechenden Innenstadt, ist sicherlich notwendig.

    Notwendig ist aber auch, der Vermüllung entgegenzuwirken. Immer wieder sieht man an Wochenenden abgestellten Sperrmüll, der dann Tage und Wochen liegen bleibt.

    Niemand unternimmt hier was. Beamte und Mitarbeitende von Polizei und Ordungsamt gehen hier reaktionslos vorbei.
    Ebenso ignorieren die Ordnungskräfte jene Klientel, die hier im Vorkommentar angesprochen wurde.

    Rigoroses Durchgreifen ist hier und jetzt und künftig von Nöten, wenn die Spielinseln Bestand haben sollen.

  3. Lieber Opa,
    sie fordern rigorosen Durchgreifen. Man sollte annehmen,dass dies in einem Rechtsstaat die Normalität ist.
    Man nennt dies “ Herrschaft des Rechts durch das Recht“, ein Grundpfeiler der Demokratie.
    Aktuell erleben wir aber als plakatives Beispiel anhand des Verhaltens der s.g. Klimaaktivisten, wie unsere Justiz den Umgang mit solchen Strafttätern ideologisiert und die Richter das Recht bzw. dessen Auslegung ihrer eigenen ideologischen Ausrichtung anpassen. Kurzum: so denken ja auch viele Mitarbeiter z.b. der Ordnungsbehörden. Wenn sie einschreiten steht ihnen bevor: mögliche Gewalt,Verletzungen,Beleidigungen.
    Dazu endloses Palavern mit den „Kunden“, lange Schreibarbeiten und später noch Gerichtsverhandlungen -oft in der Freizeit! Ergebnis?? Muss ich hier nicht erläutern,kennen sie/wir genau. Und am nächsten Tag trifft man die gleiche Klientel wieder. Muss sich dumme Sprüche anhören und dämliches Grinsen ansehen!
    Rechtsbrecher bekommen alle Fürsorge des Systems. Rechtstreue Bürger müssen sich diese Fürsorge oft in langen,zähen Verfahren erkämpfen 🪬👍

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