Bebericher Sektionskreuz ist wieder komplett – Fachgerechte Restaurierung bewahrte vor Zerfall

Das Bebericher Sektionskreuz ist wieder komplett. Die städtischen Betriebe montierten jetzt die restaurierte Jesusfigur. Im April war bereits das überarbeitete Kreuz wieder vor Ort installiert worden.

Viersen – Die Kosten der Restaurierung in Höhe von rund 2500 Euro trägt die Stadt Viersen. In einem weiteren Schritt soll noch die Mauer der Anlage inklusive Podest überarbeitet werden. Dies ist frühestens für 2021 geplant.

Die Patenschaft für die Anlage hat die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich von 1893 übernommen. Die Schützenbruderschaft wandte sich in Sorge um den Zustand der Holzfigur an die Stadtverwaltung. Damit das Kruzefix fachgerecht behandelt werden konnte, trennte Restaurator Roland Gassert aus Wachtberg auf dem Gelände der Städtischen Betriebe den Korpus vom Kreuz. In seiner Werkstatt entfernte er Verschmutzungen und alte Lackschichten von der Jesusskulptur. Die schadhaften Holzbereiche ersetzte Gassert originalgetreu. Schließlich versah er die Figur noch mit einer Schutzlackierung Das rund 250 Kilogramm schwere Kreuz aus massiver Eiche wurde von einem Mitarbeiter der Städtischen Betriebe gereinigt, angeschliffen und neu lasiert.

Das Sektionskreuz befindet sich an der Bebericher Straße auf Höhe der Einmündung zur Straße Sitzstadt. Zugleich ist es Teil des Ehrenmales zur Erinnerung an die Toten des Ersten Weltkrieges. Es wurde 1928 erbaut. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden der Einwohnenden und Vereinen in Oberbeberich sowie einem Zuschuss der Stadt Viersen. Seit 2007 gilt die Anlage als Bodendenkmal der Stadt Viersen, das als lokalhistorisches Erbe erhalten und gepflegt wird.

Foto: Stadt Viersen