Beim 8. Viersen Ouvert kamen die Top-Spieler in Boulodrome

Nein, kein Schweinchen mit Ringelschwänzchen wurde beim 8. Viersen Ouvert gejagt und dennoch waren die kleinen neonfarbenen Kugeln, auch Schweinchen genannt, die begehrten Ziele der 160 Teilnehmer.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Petanque, bekannter als Boule, ist lange keine Freizeitbeschäftigung für Senioren mehr, wie sich in Viersen zeigte. Aus Deutschland, Niederlande oder Belgien waren die Teilnehmer angereist zu dem mittlerweile traditionell am Fronleichnamstag stattfindenden Wettkampf. Ausrichter war auch in diesem Jahr erneut der gemeinnützige Sportverein „Viersener Petanque Club“, der Petanque als Freizeit- und Wettkampfsport betreibt. Ein geselliger Sport für Menschen von 8 bis 80 Jahren und darüber, der ursprünglich aus Frankreich stammt.

Das Spiel mit den Eisenkugeln, bei dem es mit viel Geschicklichkeit, Konzentration und Ausdauer darum geht, besonders nahe an die kleine Zielkugel (Schweinchen) zu gelangen gewinnt immer mehr Fans. Dass das Boulodrome im Beberich mit mehr als vierzig Wettkampfbahnen voll ausgelastet war, ist dem großen Zuspruch zu verdanken.
„Der VPC bietet regelmäßig Spiel- und Trainingszeiten jeweils mittwochs und freitags ab ca. 16:30 Uhr an“, so Christian Paffrath, 1. Vorsitzender des Viersener Petanque Clubs und offizieller Trainer des Deutschen Petanque Verbandes. „Gäste und Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.“

Foto: Rheinischer Spiegel

Mit Mannschaften bis hin zur Regionalliga NRW, sowie Spieler im Jugendkader NRW und im Jugendnationalkader Deutschland, kann der VPC auf beachtliche sportliche Erfolge verweisen. So nehmen auch am Viersen Overt immer mehr Top-Spieler teil, welches im nächsten Jahr an Fronleichnam bereits zum 9. Mal stattfinden wird.
Siegreich beendeten in diesem Jahr Pedro Wagner und Klaus Maciuga das Turnier mit fünf Siegen und keinen Niederlagen, dicht gefolgt von Reiner Hummelsheim und Marc Hillenberg auf Platz zwei sowie George Dimitriadis und Fred Bishop auf Platz drei. Auf Platz 20 von 80 landete das Team Yvonne Lichte und Top-Nachwuchsspieler Maurice Förster, das einzige Jugendteam mit dem unter anderem für Deutschland spielenden Luca Jöris und Jamie Busse erreichte Platz 47. (nb)

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