Beim Nettetaler-Narrencup drehte sich alles um die „Pille“

Bereits zum 8. Mal veranstaltete die Schaager Karnevalsgesellschaft 1987 e.V. auf der Sportanlage des Vereins SuS Schaag den Nettetaler-Narrencup. Neun Mannschaften zeigten, dass sie nicht nur auf den karnevalistischen Bühnen eine richtig gute Figur machen.

Nettetal – Dass Bürgermeister Christian Wagner außerhalb der Session so viele Karnevalisten in Nettetal begrüßen kann und dann sogar noch auf einem Fußballfeld, das kommt eigentlich nur beim mittlerweile traditionellen Nettetaler-Narrencup vor. Bereits zum 8. Mal hatte die Schaager Karnevalsgesellschaft 1987 e. V. zu einem fairen Wettkampf Karnevalsvereine aus der ganzen Region eingeladen, am Ende kämpften neun Mannschaften um den begehrten Pokal. Erstmals trat am vergangenen Samstag zudem die Mädchen-Tanzgarde der KG De molveren Dei Lötsch 1893 e.V. auf dem Spielfeld gegen die Herren an.

Spannend und fair wurde rund vier Stunden auf zwei Kleinfeldern gespielt, immer unter den wachsamen Augen der vier Schiedsrichter – bevor dann im Anschluss an die fußballerischen Wettkämpfe noch bis zum Abend gemeinsam der erfolgreiche Tag beendet wurde. Eine weitere Auflage des Nettetaler-Narrencups wird es auch im kommenden Jahr geben, die jüngste Nettetaler Karnevalsgesellschaft freut sich auch dann wieder auf die teilnehmenden Karnevalisten.

Es bleibt abzuwarten ob dann die diesjährigen Sieger, die Messdienerschaft St. Sebastian Lobberich, erneut den Pokal erringen können. Bereits 2015 hatten sie den Sieg mit nach Hause nehmen können, in diesem Jahr gewannen sie im Modus „Jeder gegen Jeden“ alle acht Spiele. Auf Platz neun landete die Mannschaft der KG De molveren Dei Lötsch 1893 e.V. aus Nettetal, gefolgt von der Karnevalsgesellschaft Nettetal, der KG Alles det met, auf Platz sechs landete das Fideles Kränzchen Viersen e.V., Platz fünf sicherten sich die Männer der De molveren Dei Lötsch, hinter der KG De Wölese 1903 e.V., die Schaager Karnevalsgesellschaft 1987 e.V. landete auf Platz drei, die KG Fidele Heide holte sich verdient den zweiten Platz. (Sonja Müller/RS-Redakteurin Nadja Becker)

Foto: Joachim Müller/Rheinischer Spiegel