Bereits zum 29. Mal wurde Dülken zum Kinderparadies

Hüpfburgen, Dosenwerfen, Fußball oder selber ein Hufeisen schmieden, der Dülkener Kindertag am gestrigen Sonntag hatte wieder einiges für die kleinen Besucher zu bieten.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Dülken – Ergänzt von einem verkaufsoffenen Sonntag drehte sich gestern bereits zum 29. Mal alles um die Kinder, die an den zahlreichen Ständen voll auf ihre Kosten kamen. Rund um den Alten Markt und der Lange Straße boten Vereine und Institutionen ein abwechslungsreiches Angebot, sodass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war. Mit dem Dülkener Kindertag erinnern die Veranstalter an die Bedürfnisse von Kindern und machen ebenfalls auf die Kinderrechte aufmerksam – übrigens so wie über 145 andere Länder, auch wenn es kein einheitliches Datum für den Kindertag gibt.

Mittlerweile schon traditionell unter den Teilnehmern präsentierte sich erneut die St. Eligiusbruderschaft, bei der nicht nur die Kinder den Hammer fest in die Hand nehmen durften um ihr eigenes kleines Schmiedestück zu schaffen, direkt daneben drehte sich alles um den Tischtennissport, präsentiert vom Tischtennis-Club Schwarz-Gelb Dülken. Das Berufskolleg hatte Dosenwerfen aufgebaut, bei der Dülkener Karnevalsgesellschaft 1948 e.V. entstanden fantasiereiche Steckenpferde oder Einhörner, der NABU informierte zum Thema Umwelt und wer lieber hoch hinaus wollte, der versuchte sich auf dem Trampolin der SG Dülken oder blieb auf dem Boden und gab sich der Leidenschaft des Sandburgenbauens hin. Unter den teilnehmenden Vereinen fanden sich zudem unter anderem die Freiwillige Feuerwehr, die Crazy-Kids, die De Üüle, die Glasenapp-Garde oder die Dreistadtmöhnen ebenso wie der KSG Oh Do Kwan e.V.

Wem es draußen zu warm war oder wer eine kleine Erholung benötigte, der fand gerne den Weg in das Konzept 48/11 auf der Lange Straße, wo sich alles um die Welt der Kinderillustrationen drehte und bei einer Lesung Ruhe eingekehrte in die kleinen ausgepowerten Besucher.
Bis in den späten Nachmittag hinein wurde getobt und gespielt – beste Voraussetzungen für das Jubiläum im kommenden Jahr, wenn der Kindertag sich zum dreißigsten Mal jährt. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel