Bewährungsprobe bestanden: Neues Vorauslöschfahrzeug hat ersten Einsatz im Wald

Ein Feuer am Hohen Busch war am Mittwoch, 9. Oktober 2019, Anlass für den ersten Einsatz des neuen Vorauslöschfahrzeugs der Feuerwehr Viersen. Das Feuer wurde gelöscht, bevor es sich ausbreiten und größeren Schaden anrichten konnte. Fazit der Feuerwehr: Das Konzept mit dem neuen Wagen hat die erste Bewährungsprobe bestanden.

Viersen – Die Polizei hatte am Mittwochabend die Feuerwehr Viersen zu Hilfe gerufen: Am Hohen Busch brannte in einem aus Ästen errichteten Unterschlupf ein ausgehöhlter Baumstamm. Vermutlich hatten Unbekannte hier eine Feuerstelle gebaut und diese dann verlassen, ohne sich um das Feuer zu kümmern. Die hauptamtliche Wache rückte daraufhin aus.

Der Brandort lag rund 100 Meter im Wald und war nur über einen schmalen und schlecht befahrbaren Wirtschaftsweg zu erreichen. Die beiden Feuerwehrleute in dem kleinen und geländegängigen Pick-Up fuhren in die Nähe des Feuers. Mit Hilfe des Löschrucksacks und schließlich der Hochdrucklöschanlage des Wagens beendeten sie die Gefahrenlage. Nachdem alle Glutnester beseitigt waren, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.

Das nach dem Einsatzkonzept der Feuerwehr ebenfalls ausgerückte schwere Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) hatte währenddessen auf einem befestigten Feldweg in Bereitschaft gestanden. Nachdem der drohende Waldbrand dank des schnellen Eingriffs durch das Vorauslöschfahrzeug bereits in der Entstehungsphase bekämpft werden konnte, rückten alle Wehrkräfte wieder ein.

Foto/Archiv: Ylvers/Pixabay

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