Bitte melde dich: Wir suchen den „Anna Engel“

Ungewöhnliche Post erreichte unsere Redaktion und deshalb suchen wir gemeinsam mit der kleinen Leonie (9) aus Hamburg nach dem „Anna Engel“ für den die Widmung auf einem Fünf-Euro-Schein von Oma Irma oder Ina hier in Viersen 2015 hinterlassen wurde.

Viersen/Hamburg – Manchmal beginnen auch moderne Erzählungen mit „Es war einmal“, bei dieser ist es nicht anders. Es war nämlich einmal Leonie (9) aus Hamburg, die vor gut zwei Wochen auf ihrer Geburtstagsfeier das Geschenksparschwein ihrer Tante geöffnet hat. Ganz viele Fünf-Euro-Scheine waren darin, denn Tante Sonja (53) sammelt sie bereits seit vielen Jahren. Weil Leonie sich zum Geburtstag und zu Ostern ein ganz besonderes Fahrrad mit einem pinken Sattel wünscht, durfte das kleine Geburtstagskind die Fünf-Euro-Schein-Sammlung ihrer Tante öffnen.

Als dann Leonie mit ihrer Mama die Scheine gezählt hat, da ist ihnen etwas aufgefallen, denn auf einem dieser Scheine ist eine Widmung zu entziffern:

„Du wirst immer mein Anna Engel sein!
Deine Oma Irma (oder auch Ina)
Viersen, den 3. Juli 2015“

Und weil Leonie traurig war, dass der „Anna Engel“ den Schein von ihrer Oma nicht mehr hat, hat sie ihn mit ihrer Mama in die Post gesteckt und an eine Zeitung in Viersen geschickt. So ist dieser Schein dann in der Redaktion des Rheinischen Spiegels gelandet. Dabei kann man schon fast von einem Glücksschein sprechen, denn – und das Leonies Mama der kleinen Finderin erklärt – sammeln Banken normalerweise beschriftete oder beschädigte Scheine ein.

Deshalb wollen wir nun nach dem Anfang mit „Es war einmal“ auch ein Happy End mit „Und sie lebten glücklich und zufrieden“ daraus machen und suchen nun den „Anna Engel“ mit der Oma Irma oder vielleicht auch Ina, die am 3. Juli 2015 in Viersen diese Widmung erhielt. Vielleicht lebt eine diese beiden Personen noch in Viersen und freut sich über die ungewöhnliche Erinnerung. Für Hinweise per Mail an redaktion@rheinischer-spiegel.de ist die Redaktion dankbar. (nb)

Bitte melde dich: Wir suchen den „Anna Engel“. Foto: Rheinischer Spiegel

 

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