Blumenampeln wurden gesichert um Gefahren zu vermeiden

Die Städtischen Betriebe haben am Freitag die Blumenampeln an Laternenmasten in den Zentrumsbereichen abmontiert. Nach den aktuellen Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass die rund drei Jahrzehnte alten Masten bei dem für die nächsten Tage angekündigten windigen Regenwetter wegen der Belastung durch die Blumenampeln Schaden nehmen.

Viersen – Anlass sind kurzfristig eingegangene Hinweise des Herstellers der Masten und der NEW, die die Straßenbeleuchtung im Auftrag der Stadt betreibt. Diese Einschätzungen machten es unvermeidbar, die Blumenampeln sofort und damit etwa anderthalb Wochen vor dem ursprünglich geplanten Termin abzunehmen.

Nach den aktuellen Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass die rund drei Jahrzehnte alten Masten bei dem für die nächsten Tage angekündigten windigen Regenwetter wegen der Belastung durch die Blumenampeln Schaden nehmen. Mit Blick auf den Feiertag mussten die nicht aufschiebbaren Arbeiten darum bereits am Freitag ausgeführt werden. Das führte zu kurzzeitigen leichten Einschränkungen auf den Wochenmärkten in Süchteln und Dülken.

Die Stadt Viersen teilt dazu mit, dass aufgrund der Kürze der Zeit seit Eingang der Hinweise noch keine abschließende Beurteilung möglich ist. Die vorliegenden Einschätzungen erlauben es aber nicht, die Blumenampeln weiterhin hängen zu lassen. Die Beeinträchtigungen durch die um einige Tage vorgezogene Entfernung des Schmucks müssen hinter der möglicherweise bestehenden Gefährdung für Passantinnen und Passanten zurückstehen.

Ob und unter welchen Bedingungen eine Gefährdung oder sogar Gefahr besteht, muss kurzfristig genauer untersucht werden. Das gilt sowohl mit Blick auf die anstehende Befestigung der Weihnachtsbeleuchtung als auch mittelfristig für die Frage, wie im kommenden Jahr mit den Blumenampeln verfahren werden kann. Im Vordergrund muss dabei die Sicherheit stehen, die jederzeit gewährleistet sein muss.

Foto: Rheinischer Spiegel