Bodensanierung auf Kinderspielplätzen im Kreis Viersen startet

Kreis Viersen beginnt mit Sanierung von Spielplätzen, die mit erhöhten Schadstoffgehalten von Blei, Cadmium, Benzo(a)pyren oder Nickel belastet sind. Fünf Spielpätze im Kreis, darunter zwei in der Stadt Viersen.

Kreis Viersen – Im Jahr 2016 hat die Untere Bodenschutzbehörde des Kreises Viersen stichprobenartig Bodenuntersuchungen auf 19 Kinderspielflächen und Bolzplätzen im gesamten Kreisgebiet durchführen lassen. Hintergrund ist der vorsorgende Gesundheitsschutz. Dabei wurden auf einigen der untersuchten Spielflächen erhöhte Schadstoffgehalte im Boden festgestellt.

Sie sind auf den Einbau von Baumaterialien zurückzuführen, die in der Vergangenheit verwendet wurden. Das beauftragte Gutachterbüro empfahl, auf diesen betroffenen Teilflächen im Laufe des Jahres Maßnahmen wie etwa den Bodenaustausch auf den betroffenen Spielplätzen durchzuführen.

Saniert werden Teilflächen der folgenden fünf Spielplätze:

Stadt Kempen, Spielplatz Wartsberg
Stadt Tönisvorst, Spielplatz Schelthoferstraße/Ecke Friedrichstraße
Stadt Viersen, Spielplatz Konrad-Adenauer-Ring
Stadt Viersen, Spielplatz Holbeinstraße
Stadt Willich, Spielplatz Weidenweg

Teilflächen dieser Spielplätze sind mit erhöhten Schadstoffgehalten von Blei, Cadmium, Benzo(a)pyren oder Nickel belastet.

Die durchzuführenden Maßnahmen starten voraussichtlich ab dem 23. Oktober 2017. Sie werden Ende des Jahres 2017 abgeschlossen sein.
Fachliche Rückfragen beim Kreis Viersen beantwortet Anne Gebel, Telefon 02162/39-1271.
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Foto: Martin Häming