Boisheimer Ki Ka Kai a feierte ihren eigenen „Nachtzug“

Vor sieben Jahren hatte die Ki Ka Kai a den Versuch eines Nachtzuges durch die Boisheimer Straßen gestartet. Der Zug fand selbst nicht statt, doch die Boisheimer geben nicht auf – wenn nicht in groß, dann in klein auf dem Weg zum Orpheum mit musikalischer Begleitung.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Boisheim/Dülken – Als die Große Karnevalsgesellschaft Orpheum gegründet wurde, da steckte die Automobilindustrie noch nicht einmal in ihren Kinderschuhen, denn erst 1879 am Silvesterabend lief erstmals der Einzylinder-Zweitakter, der sieben Jahre später patentiert wurde. Bis dahin fuhr man mit Kutschen und häufig Fackeln zu den Veranstaltungen. So ein wenig fühlten sich die Zuschauer deshalb wohl zurückversetzt in der Zeit, als sich an der Narrenmühle eine Gruppe in roten Ornaten traf, gesäumt von Pechfackeln.

Die Boisheimer Karnevalsgesellschaft hatte sich für den Einzug ihres diesjährigen Prinzenpaares zum Auftritt des Orpheums etwas Besonderes einfallen lassen. Begleitet von den Klängen der Musikfreunde Dülken 2016 fand so der eigene kleine Nachtzug durch Dülken statt, der in den mitreißenden Auftritt des Orpheums mündete. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Joachim Müller
Foto: Rheinischer Spiegel/Joachim Müller