Drei Tage lang wurde das traditionelle Gold-Schwarz der Irmgardisstadt von strahlendem Blau, Weiß und Rot überdeckt, denn die Süchtelner Vielfalt lud wieder zum beliebten französischen Markt mit allerlei Genüssen für die Sinne ein.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz
Viersen-Süchteln – Eigentlich konnte man sich so gar nicht wirklich entscheiden bei den ausgefallenen Köstlichkeiten, die die Händler mit in die Irmgardisstadt gebracht hatten. Vieles galt es zu verkosten, manches wanderte in die Einkaufstasche für den gemütlichen Genuss zu Hause, als die Süchtelner Innenstadt kurzzeitig mitten nach Frankreich verlegt wurde.
Über das Pfingstwochenende lud wieder die Süchtelner Vielfalt ein, die gewohnt nicht nur frankophiles Flair über den Lindenplatz legte, ebenfalls Kunst, Musik und ein Latenight-Shopping zogen die Besucher aus der ganzen Region an.

Damit das Shopping und der Besuch der Künstlerbörse im Weber- und Tendyckhaus oder der Ausstellung im Süchteln Büro so richtig genossen werden konnten, verführten die verlockenden Gerüche zunächst zu einer Pause. Käse, Crêpes, verschiedene Wurstspezialitäten, Gebäck oder Wein, der kulinarische Gaumen frohlockte bei dem reichen Angebot, welches von passenden musikalischen Klängen im Schatten des geschmückten Maiens abgerundet wurde.
„Ich bin froh, dass wir wieder gemeinsam fast normale Stunden verleben können nach der langen Corona-Katastrophe“, lächelte Hildegard S., die gemeinsam mit ihrer Freundin an der Weinbar von „Frau Hauptmann“ einen edlen Traubentropfen genoss.

Frisch gestärkt flanierten die Besucher an den Händlern vorbei mit ihren Kräuterseifen, Schmuck, kunstvollen Holzuhren oder Gewürzen bis zur Künstlerbörse im Weber- und Tendyckhaus an der Hochstraße, in dem dreißig Künstler ihre Werke den Gästen präsentierten.
Die Künstlerbörse ist längst fester Bestandteil der Süchtelner Vielfalt und bot nicht nur die Möglichkeit die Reichhaltigkeit der heimischen Kunstwelt zu bestaunen, die von Aquarellen bis hin zur Fotografie reicht, sondern auch die Chance des gemeinsamen Austauschs. Fachgespräche am Rande wurden gerne aufgegriffen und auch der eine oder andere Tipp für das Hobby gerne mitgenommen, den auch die Künstlerinnen Hanne Tesche und Lili Rieger-Grab gerne gaben, die das Süchteln Büro zur kleinen Galerie umgestaltet hatten. (cs)





