Brings widmete ihr Liebeslied an die Eifel den Opfern der Flutkatstrophe

Zum 100. Strandkorb-Open-Air zündete #Brings ein musikalisches Feuerwerk und wurde mit einem Lichtermeer belohnt.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Mönchengladbach – Ein unvergessliches Konzert, ein unvergesslicher Abend mit einem närrischen Beisammensein und passenderweise einer Geburtstagsparty mitten auf der beeindruckenden Bühne im Mönchengladbacher Sparkassenpark – das 100. Strandkorb-Open-Air feierte sein Jubiläum. Kaum hallten die ersten Klänge der kölschen Kultband Brings durch den Sparkassenpark, war Sitzen Vergangenheit und die Fans bewiesen, dass trotz der Corona-Pause die Texte tief im Herzen eingebrannt waren. „Halleluja“ oder „Polka, Polka, Polka“ wurde zum stimmgewaltigen Chor, weshalb Sänger Peter Brings freudig sein Mikrofon zum feiernden Publikum richtete. Ein besonderer Abend auch für Stephan Brings, der seinen Geburtstag im Kreis der jubelnden Zuschauer beging.

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums

Auf der Setlist an diesem Abend standen allerdings nicht nur die bekannten kölschen Hits. Während noch „Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick, mit Träne in d’r Auge loor ich manchmol zurück“ in den Ohren hallte, hatte Brings bereits Klänge der Rolling Stones angestimmt. Spätestens bei „I can´t get no Satisfaction“ ist klar, die Kölner sind längst heiß gelaufen, als Gitarrist Harry Alfter die Menge erneut zu Begeisterungsstürmen treibt.

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums

In das musikalische Feuerwerk reihte sich „Thunderstruck“ ein, wobei die fünf Kölner nicht anders können, spielen sie doch in Mönchengladbach. So wird aus „Thunder“ schnell mal ein „FC“, es sei ihnen gegönnt in der Nähe der Borussia. Auch das Liebeslied an die Eifel erhielt an diesem Abend einen besonderen Platz, denn Stephan Brings erinnerte gemeinsam mit den anderen Bandmitgliedern an die Katastrophe der vergangenen Wochen und so widmete Brings dieses Lied den Flutopfern – schickte einen Gruß der Solidarität.

Mit „Kölsche Jung“ endete der Abend, eigentlich … den so einfach von der Bühne lassen wollte das Publikum ihre Stars nicht. Auch ohne Musik erhob sich der Chor, ließ „Oh wie ist das schön“ durch die Reihen schallen. Eine mitreißende Bitte, der Brings gerne nachkam und mit „Liebe gewinnt“ ein Meer von Lichtern im Sparkassenpark zündete. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums