Bündnis 90/Die Grünen in Viersen fordern Westverlängerung der S 28

Die Verlängerung der S 28 von Kaarst bis nach Viersen nutze allen und unterstütze die Verkehrswende. Nur eine kleine Gruppe in Mönchengladbach zögere das zukunftweisende Projekt nach wie vor hinaus. Die Grünen aus Willich, Viersen und Mönchengladbach fordern jetzt den sofortigen Beginn der konkreten Planung.

Viersen, Willich, Mönchengladbach – Zuletzt hatte es das im Auftrag des Kreises Viersen erstellte Gutachten aufgezeigt: Für knapp 130.000 Einwohner und 43.000 Beschäftigte könnte die S 28 eine klimafreundliche und komfortable Fahrt zur Arbeit oder Freizeitaktivitäten ohne Umsteigen ermöglichen und so die stauanfälligen Autobahnen A52 und A44 entlasten.

„Alle würden profitieren, und es wäre ein wichtiger Beitrag zur geforderten Verkehrswende“, sagt Reiner Neuß, Sprecher der Kreisarbeitsgemeinschaft Verkehr von Bündnis 90/Die Grünen. „Die Fahrzeiten nach Düsseldorf werden sich leicht verringern, aber vor allem wird es einen 20-Minuten-Takt ohne Umsteigen geben statt der heute stündlichen oder oft nur mit Umstiegen behafteten Verbindung.“

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Claudia Poetsch, designierte Bürgermeisterkandidatin der Grünen in Willich, hat eine klare Haltung: „Die Verlängerung der S 28 bis Viersen ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Region. Die geplanten Bahnhöfe Schiefbahn und Neersen sind eine echte Alternative zum Auto und zur A52. Wenn wir das jetzt vor dem Hintergrund des Klimawandels nicht angehen, dann werden unsere Kinder fragen, warum wir das nicht gemacht haben.“

Die Vorsitzende der Grünen in Viersen und designierte Bürgermeisterkandidatin Martina Maaßen meint: „So gewinnt man keine Pendler, Neuansiedler, Ausflügler oder Gelegenheitsfahrer. Verkehrswende geht anders.“ Sie gibt den Stab an die beteiligten Kommunen und den Kreis weiter: „Das sollte nicht am Geld scheitern, denn das Klima verhandelt nicht.“

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Viersen