„Bullerbü auf der Nette“ für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

An der Dülkener Nette soll ein idyllischer Erlebnis-Ort für Kinder und Jugendliche entstehen, ganz nach dem Vorbild der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren mit drei Schwedenhöfen in Form von Bauwagen mit passendem Design. Kinder und Jugendliche sollen hier das ganze Jahr an kreativen, sozialen, tiergestützten sowie saisonalen Angeboten teilnehmen können – doch dafür müssen zunächst Unterstützer gewonnen werden.

Foto: Dan/Kelli Oakley

Viersen-Dülken – Hinter dem Projekt steht neben der 27-jährigen Initiatorin Lena Henke, selber Reittherapeutin und Sozialpädagogin, das Team der FamCare Erziehungshilfe & Reittherapie. Ein junger und dynamischer Träger der Jugendhilfe, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, tiergestützt und erlebnispädagogisch zu arbeiten und so besonders Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. „Neue Wege gemeinsam anders gehen“ lautet das Motto der FamCare Erziehungshilfe und Reittherapie zu der das Jugendamt Kinder und Familien mit Konfliktsituationen oder besonderen Bedürfnissen vermittelt. Doch irgendwann ist die Förderung aufgebraucht und dann können sich viele Familien diese Hilfe nicht mehr leisten. Deshalb soll nun ein kostenloses Angebot geschaffen werden, ein Projekt mit sozialem Miteinander, gemeinsamen Erlebnisse und ganz viel Spaß.
Auf einer zurzeit ungenutzten Hoffläche soll durch das Projekt „Bullerbü auf der Nette“, ein Ort des gemeinsamen Erlebens und des Miteinanders entstehen. In Bullerbü sollen kostenlos Projekte für Kinder und Jugendliche angeboten werden, die in ihrer Entwicklung sozialer und emotionalen Förderung bedürfen und Schwierigkeiten haben Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Bullerbü soll zu einem Ort werden wo man Spaß hat, etwas lernt und neue Freunde finden kann.

Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus dem näheren Umkreis von Viersen, die vor allem Probleme in der sozial/emotionalen Entwicklung haben. Auch Kinder mit Autismus und ADS/ADHS gehören zur Zielgruppe, sowie alle, denen es einfach schwer fällt unter normalen Bedingungen Kontakte zu knüpfen oder an außerschulischen Angeboten teilzunehmen. Letztendlich ist jeder willkommen der gerne mitmachen möchte – in Bullerbü wird niemand ausgegrenzt.

Zur Finanzierung hat Lena Henke ihr Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Startnext präsentiert, wirbt hier noch etwas über 30 Tage für Unterstützer, denn im ersten Schritt benötigt sie 50.000 Euro um „Bullerbü auf der Nette“ erbauen zu können. Im zweiten Schritt müssen dann 150.000 Euro geworben werden um ein Jahr lang kostenlos alle Angebote anbieten zu können.
Ein Projekt, das Unterstützung verdient und alle anspricht denen die Förderung und Entwicklung von Kindern am Herzen liegt. Ein Projekt für alle denen es wichtig ist, dass Kinder an der frischen Luft mit Gleichaltrigen Zeit verbringen und dafür schon mal freiwillig das Handy liegen lassen.

Quelle: https://www.startnext.com/das-bullerbue-auf-der-nette