BUND Viersen und Helferinnen sind bereits jetzt für den Krötenschutz aktiv

Früher als im vorigen Jahr und aufgrund der warmen Temperaturen haben auch in Viersen die Kröten wieder damit begonnen, zu ihren Laichplätzen zu „wandern“. Die ehrenamtlichen Helferinnen des BUND Viersen sind deshalb seit dem vorigen Wochenende wieder regelmäßig im Viersener Naturschutzgebiet (NSG) Fritzbruch und im NSG Salbruch im Einsatz.

Viersen/Süchteln – Auf beiden Straßen überqueren täglich tausende von Kröten die Fahrbahn – sie sind nach dem Naturschutzgesetz eine „zu schützende Art“.

Die BUND-Helferinnnen stellen deshalb abends 18 Uhr an den jeweiligen Straßenenden metallene Absperrpoller auf, die verhindern, dass in den Nächten die Kröten dort überfahren werden. Jeweils morgens um acht Uhr werden die Poller wieder entfernt. Die Aktion dauert erfahrungsgemäß einige Wochen, bis die Kröten ihre Wanderungen beendet haben.

Unterstützt wird diese Maßnahme seit über acht Jahren auch durch die Stadt Viersen, die die erforderlichen Absperrpoller sowie die entsprechenden Verkehrsschilder zur Verfügung stellt. Die gesamte Krötenschutzaktion wird ebenfalls durch die Bezirksregierung Düsseldorf und durch den Kreis Viersen unterstützt.
Selbstverständlich befinden sich in dieser Zeit im gesamten Kreis Viersen viele Orte, vor allem in der Nähe von Gewässern aller Art, wo diese Krötenwanderungen stattfinden. Leider gibt es nicht genügend Helferinnen und Helfer, all diese Plätze zu sichern. Deshalb bittet der BUND Stadt und Kreis Viersen vor allem die Autofahrer in diesen Gebieten um besonders vorsichtige Fahrweise und erhöhte Wachsamkeit.

Foto: Hans-Joachim Müller-le Plat/Pixabay