Bundesregierung beschließt Regeln für private Treffen

Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche gilt eine Teilnehmerbegrenzung bei privaten Feierlichkeiten.

Corona – Im Herbst und Winter ist es besonders wichtig, die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, ergänzend die Corona-Warn-App nutzen und Räume regelmäßig lüften. Auch gilt es, die Zahl der Kontakte da zu reduzieren, wo die Infektionszahlen hoch sind.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in den letzten Wochen stark gestiegen. Um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Wirtschaft nicht stärker zu gefährden, sei es erforderlich, die Zahl der Kontakte in der Bevölkerung gezielt da zu reduzieren, wo besondere Ansteckungsgefahren bestehen.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind.

Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche gilt eine Teilnehmerbegrenzung bei privaten Feierlichkeiten. Diese liegt bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum. Weiterhin wird eine ergänzende Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.

Steigt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 50 pro 100.000 Einwohnern, sollen lokale Maßnahmen ergriffen werden. Bei Feiern werden die Teilnehmerzahlen auf zehn Teilnehmer im öffentlichen Raum sowie auf zehn Teilnehmer aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt.Dazu kommen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum auf zehn Personen und weitergehende Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Veranstaltungen auf 100 Personen.

Quelle: Bundesregierung.de

Foto: Bundesregierung