Bundesverband Geriatrie: St. Irmgardis-Krankenhaus ist jetzt Voll-Mitglied

Der Bundesverband Geriatrie hat ein neues Mitglied:  das Süchtelner St. Irmgardis-Krankenhaus.  Schon 2015 hatte das Haus die Mitgliedschaft beantragt, der Verband prüfte die internen Abläufe und bestätigte sie damals positiv.

Zertifikats-Übergabe, St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln, mit u.a. Dr. Middendorf und Herrn Klasen

Viersen-Süchteln – Jetzt, nachdem der Neubau des Bettenhauses fertig gestellt ist, wurden die letzten Anforderungen für eine Voll-Mitgliedschaft erfüllt. Denn nun sind auch räumlich ideale Abläufe möglich. „Wir sind stolz darauf, jetzt Voll-Mitglied zu sein“, freut sich Hanns-Peter Klasen, Chefarzt der Geriatrie. „Es ist eine Anerkennung der hier von allen geleisteten, exzellenten Arbeit“, ergänzt  Geschäftsführer Dr. Conrad Middendorf.

Der Bundesverband Geriatrie kümmert sich um Empfehlungen für die Organisation geriatrischer Kliniken und die Weiterentwicklung der Altersmedizin. Viele der von ihr entwickelten und gesetzten Qualitätsstandards wurden in der Gesetzgebung übernommen. Diese Standards sind gleichzeitig auch die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft. Rund 330 Kliniken gehören aktuell diesem Spitzenverband an.

Vorteile für Klinik und Patienten
Für das Krankenhaus ist der Austausch mit anderen Mitgliedern des Verbands von Vorteil, sowie auch über deren Aktivitäten und Daten. Damit lässt sich die eigene Leistung mit denen anderer geriatrischer Einrichtungen vergleichen.  Außerdem profitieren die Mitglieder vom öffentlichkeitsstarken Auftritt des bundesweit tätigen Verbandes.
Aber auch den Patienten bietet die Mitgliedschaft des St. Irmgardis-Krankenhauses im diesem Verband Vorteile. Denn sie  können sich bei den Verbandsmitglieds-Krankenhäusern auf eine vorgeschriebene, gesicherte und überprüfte Qualität in der Versorgung verlassen. Diese Qualität wird in drei Ebenen erbracht: im Team (in der Betreuung), in den baulichen Gegebenheiten und im Ablauf. Die Mitgliedschaft setzt die Umsetzung der empfohlenen Standards voraus – einerseits, was den Umgang zwischen Arzt und Patienten, andererseits aber auch, was die Ausstattung und die Pflege angeht.

„Die geriatrische Pflege erfordert einen deutlich höheren Aufwand als die normale Pflege“, macht Hanns-Peter Klasen die Besonderheiten seiner Klinik deutlich. Alle betreuenden Mitarbeiter des St. Irmgardis-Krankenhauses verfügen über spezielle geriatrische Zusatz- und Weiterbildungs-Qualifikationen, die Ärzte über eine entsprechende Fach-Weiterbildung. Chefarzt Hanns-Peter Klasen selbst hat seit 2015 die 18-monatige Weiterbildungs-Ermächtigung für Geriatrie und schult seit dieser Zeit Fachärzte in diesem Bereich.

Foto Andreas Baum: Das St. Irmgardis-Krankenhaus ist jetzt Voll-Mitglied im Bundesverband Geriatrie. Darüber freuen sich (v.l.) Geschäftsführer Dr. Conrad Middendorf, Chefarzt Hanns-Peter Klasen, Bereichsleiter Geriatrie René Koos und Clemens Roeling, Kommissarischer Pflegedirektor.