Bundesweite Hilfsaktion für die Tafeln – „Kauf-eins-mehr“ bei Kaufland

Die Corona-Pandemie stellt die Tafeln vor größte Herausforderungen. Kaufland startet deshalb eine Hilfsaktion und ruft seine Kunden dazu auf, während ihres Einkaufs an die Tafeln zu spenden.

Deutschland – Die Aktion trägt dazu bei, weiterhin Lebensmittelspenden an ca. 1,65 Mio. bedürftige Menschen, die die Tafeln erreicht, zu gewährleisten. Die Abwicklung und Übergabe der Spenden an die Tafeln übernimmt das Unternehmen.

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, muss vor allem die sonst sehr kontaktintensive Arbeit der Tafeln so kontaktarm wie nur möglich gestaltet werden. Viele der ca. 2.000 Lebensmittelausgabestellen mussten deshalb vorübergehend schließen. Die 1,65 Mio. bedürftigen Menschen, die über die Tafeln erreicht werden, benötigen die Lebensmittelspenden jetzt jedoch genauso dringend wie sonst auch. „Zu den Tafeln kommen in diesen Tagen zusätzlich viele Menschen, die ihren Job verloren haben oder in Kurzarbeit und oftmals verzweifelt sind. Auch ihnen wollen wir helfen. Dafür brauchen wir Unterstützung“, sagt Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland e.V.. Die benötigte Unterstützung sichert Kaufland der Tafel zu. „Die Tafeln brauchen unsere Unterstützung jetzt mehr denn je“, sagt Lavinia Kochanski, Leiterin CSR bei Kaufland. „Deshalb starten wir die bundesweite „Kauf-eins-mehr-Aktion“, bei der wir auch unsere Kunden mit ins Boot holen“, so Kochanski weiter.

Foto: aga2rk/Pixabay

Vom 28. Mai bis zum 10. Juni 2020 werden die Kunden in allen deutschen Kaufland-Filialen dazu aufgerufen, geeignete Produkte zu kaufen und anschließend direkt in der Filiale zu spenden. Diese werden gesammelt und über die Verteilzentren an die Tafeln abgegeben. „Wir liefern schon seit vielen Jahren deutschlandweit Lebensmittel an die Tafeln. Vorrangig ist das frische, leicht verderbliche Ware, die nicht mehr verkaufs- aber noch verzehrfähig ist. Aber auch der Bedarf an trockenen, haltbaren Lebensmitteln wie Reis, Kaffee oder auch Pflegeprodukten ist besonders hoch“, erläutert Kochanski.

Für die Spende eignen sich Artikel die haltbar und ungekühlt sind. Ungeeignet sind Kühl- und Tiefkühlprodukte, Obst, Gemüse, frische Backwaren, Alkohol oder Tabak. Die Kunden werden über alle Kommunikationskanäle von Kaufland sowie in der Filiale auf die Aktion aufmerksam gemacht. „Im Namen aller Tafeln bedanke ich mich herzlich bei allen Kaufland-Kunden, die sich solidarisch zeigen und Lebensmittel für uns einkaufen. Danke auch an das Unternehmen Kaufland, mit dem wir seit vielen Jahren kooperieren“, bedankt sich Jochen Brühl.

Seit vielen Jahren unterstützt Kaufland den gemeinnützigen Verein „Tafel Deutschland e.V.“ und damit ca. 950 Tafeln. Mehrmals pro Woche stellen die Kaufland-Filialen den ehrenamtlich tätigen Helfern der Tafeln überschüssige, aber noch einwandfrei genießbare, frische Lebensmittel zur Verfügung. Darüber hinaus engagieren sich einzelne Regionen und Filialen immer wieder im Rahmen von Aktionen. So hat die Kaufland-Filiale in Bietigheim zuletzt bspw. eine Geldspende in Höhe von 5.000 Euro an die dort ansässige Tafel gegeben. Diverse Filialen im ganzen Bundesgebiet animieren ihre Kunden dazu, den Wert Ihres Pfandbons zugunsten der örtlichen Tafeln zu spenden. Diese „Pfandspendenbox“ wird aktuell national ausgebaut.

Quelle: Kaufland

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