CDA Kreisverband Viersen fordert – Reglementierung von Zeitarbeitsfirmen in der Pflege

Unter Leitung des Vorsitzenden der CDA im Kreisverband Viersen – Thorsten Doehlert – haben sich Vertreter von Pflegeheimen aus dem Kreis Viersen zu einer offenen Podiumsdiskussion getroffen und über die finanzielle Situation der Pflegeheime im Kreis Viersen diskutiert.

Viersen – Doehlert leitet ein: „Viele Pflegeheime in Deutschland befinden sich in existenzieller Not, müssen Insolvenz anmelden oder schließen. Die Heime leiden unter deutlich höheren Kosten für Energie, Lebensmittel und das Personal. Die regulatorischen Vorgaben sind oft nicht optimal.“ Martin Stoof, Haus Greefsgarten in Viersen ergänzt: Als unmittelbare Zielsetzung halten wir die Anpassung zwischen Ordnungs- und Leistungsrecht für notwendig, damit die von uns zu erfüllenden Gesetzesnormen auch im vollen Umfang durch die Kostenträger refinanziert werden.“

In drei Wünschen fasste Herr Schrödter, Vorstand Caritasverband für die Region Kempen-Viersen, seine Erkenntnisse aus der Podiumsdiskussion zusammen: „Wir brauchen unbedingt weniger Bürokratie in der Pflege, angefangen vom trägerseitigen Verwaltungsaufwand bis hin zur Dokumentation in der Pflege. Um die Pflege in Deutschland zukunftsfähig zu machen, braucht es einen echten Willen für Systemänderungen. Es gibt aus der Fachwelt so viele gute und innovative Ideen. Doch häufig scheitert es an festgefahrenen Strukturen.“ Hier sieht Schrödter vor allem die Politik in der Pflicht.“

Ganz konkret sehen Doehlert, Schrödter und Stoof einen dringenden Handlungsbedarf zur Reglementierung von Zeitarbeitsfirmen in der Pflege: „Diese bilden inzwischen eine ernst zu nehmende Konkurrenz als Arbeitgeber für Pflegekräfte, indem sie mit überhöhten Löhnen und Wunschdienstzeiten die Pflegekräfte anwerben. Hier müsse die sprichwörtliche Waffengleichheit hergestellt werden.“ (opm)

Foto: CDA Kreisverband Viersen

2 Kommentare

  1. Was heißt Waffengleichheit? Man sollte doch eins klar stellen, wer gute Arbeit leistet und nicht nur nach Zeit die jemand vorschreibt damit der Bedürftige schnell wieder verlassen werden kann, der sollte auch weniger bekommen. Pflege ist ohne Akkord Arbeit wo der Klient nachteilig Behandelt wird. Auch dann wenn Straßenverkehrsordnung nicht eingehalten wird. Hier findet ein Hektisches Arbeiten in der Pflege statt, was keinem Befriedigt. Oft nur 4 bis 5 Minuten das war’s! Ich habe Pflegekräfte in der Familie, was da verlangt wird ist oft Unmenschlich. Da spricht keiner drüber. Hier in Deutschland wird vergessen, das es um Menschen geht und nicht um Schlachtvieh. Diese Menschen die seit geraumer Zeit meist Pflegepersonen wurden oder werden, haben die Industrialisierung und nach den Krieg Deutschland Aufgebaut. Das hat Kraft gekostet. Da gab es nicht all die Hilfsmittel. Die Männer fehlten auch denn Sie waren meist Gefallen im Krieg. Und die Frauen haben es mit Bravur geschafft mit oft 3 bis 6 Kinder. Wenn das nicht gewesen wäre, wo würde heute Deutschland stehen. Liebe CDA Glücklich das es Firmen gibt die einen Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer Schätzen und ihre Fähigkeiten Anerkennen. Es ist Absurd der CDA hier den Ausdruck Waffengleichheit überhaupt in den Mund zu nehmen. Das die vom Kreisverband überhaupt Veröffentlicht wird, grenzt an Schmutzigkeit.

  2. Seien Sie doch froh das andere höhere Löhne Bezahlen und bessere Arbeitszeiten. Weshalb mit einem Gleichwertigen Zivilprozess rechtsstaatliche Verfahren zu erzwingen ist doch Nonsens. Hungerlöhne müssten in einem so Reichen Land tabu sein. Überall sprechen wir wegen Armut? Und ist einer Gerecht und Zahlt besser fängt der Neid und die Gier nach noch mehr gemein zu werden. Der CDU Kreisverband soll lieber mal nachvollziehen, was die CDU dem Volke angetan hat ob Finanziell oder die Sicherheit. Löhne waren hier immer in den unteren Schichten nicht Resonanz gehabt, denn die Arbeiterklasse hat die CDU die Rentenkasse geplündert und Nichtmitglieder bekommen ohne Beiträge höhere Pensionen als das Mitglied der Rentenkasse. Auch das Bürgergeld was wieder aus der Rentenkasse gestohlen wird, soll nächstes Jahr um 61 Euro erhöht werden. Warum bekommt der Rentner nichts? Beschämend von der Kreis CDU.

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