CDU Dülken: Zum Karneval gehört auch Musik

Die Verwaltung möge der Musik auf dem Alten Markt am Altweibernachmittag noch eine Chance geben und die Eigenverantwortlichkeit junger Menschen im Umgang mit Alkohol parallel mit den möglichen Mitteln fördern, wie es bisher geschehen ist, so die CDU Dülken. 

Viersen-Dülken – Die Ortsbürgermeisterin Simone Gartz (CDU) begrüßt gemeinsam mit Manuela Krienen (CDU) grundsätzlich die „Null Toleranz Strategie“ des Ordnungsamtes in Bezug auf den überzogenen Alkoholgenuss von Jugendlichen während Altweiber auf und um den „Alter Markt“ herum. „Was sich in der Vergangenheit teilweise an Alkoholexzessen an Altweiber gerade in der Karnevalshochburg Dülken abspielte darf nicht mehr geschehen“, so die Ortsbürgermeisterin. Gartz weiter: Ich bin selber schon viele Jahre im Strassenkarnval mit Leib und Seele dabei. Es wird zu Karnevalsmusik geschunkelt und viele Freunde des Brauchtums feiern in guter Stimmung. Die Musik ist dabei eine wesentlich Bestandteil in allen Gruppen. Dabei muss Brauchtum die tragende Rolle spielen, – und dazu gehört für jung und alt auch Musik dazu. „Eine Abschaffung des musikalischen Angebots halte ich allerdings für falsch“, gibt Manuela Krienen zu bedenken.

Eine Verbotsstrategie kommt bei Jugendlichen nicht gut an, die Folge wäre, dass sich die jungen Karnevalisten in der ganzen Stadt verteilen und so nicht mehr im Blickwinkel stehen, so Krienen weiter. In den vergangenen Jahren hat sich die Strategie einer organisierten Feier mit Bühnenprogramm etabliert und wurde auch gut angenommen. An der Stelle hat Gartz einen konkreten Vorschlag:“ Wenn man es organisieren würde, dass auf dem Markt nach der offiziellen Auftaktveranstaltung zum Strassenkarneval kontrolliert Karnevalsmusik gespielt würde, zu denen die Jugendlichen ordentlich feiern und schunkeln könnten, wäre das im Sinne des eigentlichen Karnevals förderlich“. Beide Ratsfrauen sind sich einig: Die Verwaltung möge der Musik noch eine Chance geben und die Eigenverantwortlichkeit junger Menschen im Umgang mit Alkohol parallel mit den möglichen Mitteln fördern, wie es bisher geschehen ist.

Foto: Rheinischer Spiegel/Olaf Josten

Dülken: Keine Musik mehr auf dem Alten Markt am Altweibernachmittag

Ein Kommentar

  1. Es ist echt traurig, die Politiker waren nie jung??? Man sollte die Musik nicht verbieten!! Sie gehört dazu. Es war die letzten Jahre immer ein tolles Bild auf dem Alten Markt, mit super Mike.
    Eher sollte das Ordnungsamt sowie Security mal besser kontrollieren. Sie haben nach einer Weile ca. 2 Stunden nach Eröffnung gar keine Lust genauer hinzuschauen. Traurig.
    Armes Dülken, arme Jugendliche

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