CDU fordert gemeinsame Vision und Alleinstellungsmerkmal für Süchteln

„Nach der langen und beschwerlichen Coronazeit, die für alle nicht einfach war und noch anhält, sind wir froh, dass in Süchteln die Einzelhändler weiter die Süchtelner Innenstadt nach allen Kräften versuchen zu beleben und in dieser schwierigen Zeit gekämpft haben“, erklärt Ortsbürgermeister Wolfgang Genenger.

Viersen-Süchteln – Auch wenn das in diesen Zeiten nicht immer nach außen gedrungen ist, war die Politik gemeinsam mit der Verwaltung nicht untätig. Die Befragung der Bürger erfolgte online und im vorletzten Stadtentwicklungsausschuss ist formal alles zeitgerecht auf den Weg gebracht und einstimmig beschlossen worden. Die Fördergelder können abgerufen werden, damit es zu keinem Stillstand kommt“, so Genenger, der diesen Ausschuss leitet.

„Über die hohe Teilnahme an der Online-Befragung freuen wir uns besonders, die Entwicklung der Süchtelner Innenstadt wird dabei in der Gestaltung zu einer kreativen Herzensangelegenheit vieler Menschen in unserem Stadtteil“, berichtet Genenger. Generell fordert die CDU-Süchteln individuelle und pfiffige Ideen in der Umsetzung, die Süchteln Alleinstellungsmerkmale für Einwohner und Besucher bieten.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

„Bitte keine 08/15 – Lösung, ein einfaches Austauschen von Bänken, Laternen und Steinen reicht uns da nicht aus, die Chance auf echte Stadtentwicklung müssen wir jetzt ergreifen, so schnell erhalten wir keine weitere Chance dazu“. Susanne Sartingen (CDU) hat dazu konkrete Ideen: „Süchteln ist auch Märchenstadt, Bänke, die wie ein offenes Buch gestaltet sind, wäre vielleicht eine interessante Idee vor unserer Bücherei. Aber auch einzelne Plätze müssen überdacht werden, so kann die Gastronomie ihre Außenbewirtung erweitern.“

„Aktuell wird das Gespräch mit den Marktbeschickern, Ordnungsamt, Feuerwehr und den Einzelhändlern gesucht, um den Wochenmarkt für beide Parteien besser aufzustellen. Bisher standen die Marktstände mit den Rücken zu den Einzelhändlern, was nicht vorteilhaft für die Einzelhändler war“, erklärt Ortsbürgermeister Genenger. „Auch solche Überlegungen gehören zur Abrundung eines Innerstädtischen Konzeptes. Glücklich sind wir auch darüber, den naheliegenden Tierpark zeitgleich mit der Gestaltung einbeziehen zu können, lässt sich doch hier beispielsweise mit der Von-Hagen-Straße bereits ein Teilstück der Fahrradroute in die Süchtelner Innenstadt verwirklichen. Einen entsprechenden Zeitungsartikel hatte die Stadt letztes Wochenende dazu veröffentlicht und auch hier gibt es eine Bürgerbefragung zu diesem Thema.“

„Daher möchten wir von der CDU noch einmal alle einladen, die Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten zu nutzen. Viele wissen z.B. nicht, dass das städtebauliche Förderprogramm zur Fassadenerneuerung nicht nur rein auf die Innenstadt beschränkt ist und sich in einem größeren Radius über weitere Straßenzüge erstreckt“, berichtet Susanne Sartingen aus Gesprächen mit Bürgern. „Das Süchteln Büro hat immer ein offenes Ohr und berät gerne. Auch zur Arbeitsgemeinschaft „Marketing“ sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, um gemeinsam den Stadtentwicklungsprozess in Süchteln voranzutreiben. Ziel ist eine gemeinsame Vision für Süchteln.“ Sartingen freut sich als Vorsitzende der Frauen Union besonders über die auffallend vielen Geschäftsinhaberinnen in der Süchtelner Innenstadt, die mit Mut, viel Einsatz und außergewöhnlichen Ideen dem Süchtelner Geschäftsleben Vielfalt und der Stadt ein besonderes Flair verleihen. (opm/paz)

6 Kommentare

  1. Jahrelang ist diesbezüglich nichts geschehen.
    Jetz plötzlich, nach Corona (?), kann man diese nötigen Schritte gehen?
    Jetzt gibt es plötzlich Bewegung und Bürgerbeteiligung etc..
    Ähnlich ist es in Dülken.
    Nein, nicht nach Corona, sondern VOR DER WAHL !
    Ich lasse mich nicht blenden.

  2. Ich freue mich sehr, dass unser CDU-Ortsbürgermeister Genenger hier klar Stellung bezieht. Er kümmert sich und hat immer ein offenes Ohr. Ein Geshcenk, denn die meisten Politiker schlafen lieber. Dass er ein Alleinstellungsmerkmal für Süchteln fordert ist nicht neu, aber die Forderung während Corona leider eingeschlafen.

  3. Es ist Absurd was jetzt CDU Politiker vor der Wahl alles wieder Versprechen wollen und die Märchenerzähler werden nicht mal Rot dabei. Nein Grün muss kommen sonst wird es in Süchteln wie in Dülken Schwarz oder Rot. Die Innenstädte werden tot. Sagt nicht nein sie sind unter der CDU alle Ausgestorben und es wird nicht Aufzuhalten sein! Ihr seht nur die Wahl und deswegen auch die hohen Investitionen im Bürgerhaus was zwecklos sein wird. Aber Ihr seid auf Stimmenfang. Wir Bürger kommen uns von Wahl zu Wahl vor als hätten wir eine Losbude mit nur Nieten. Ihr schafft nicht mal die Radwege zu erneuern da sind wir Bürger schon mindestens 10 Jahre dran uns was habt Ihr vor ein paar Monate gesagt? Nur Märchen die Kinder nicht einmal glauben. Dann sollte der Stadtgarten gemacht werden. Wo bleiben alle Versprechungen? Wo ist die Straße von Viersen nach Süchteln? Wo ist die Entzerrung Süchteln nach Lobberich oder Dülken? Wo ist die Straße von Dülken nach Viersen? Wo ist auf den Süchtelner Höhen von Lobberich aus eine Entzerrung nach Dülken oder Süchteln? Man kann noch mehr Aufzählen aber das währe zwecklos, denn das schaffen die Politiker in Viersen nicht zu verarbeiten. Die Verwaltung kann damit nichts Anfangen, damit währen Sie überfordert. Bringt vor der Wahl keine Versprechen sondern Tatsachen, die man sehen kann, dann ist eventuell ein Umdenken der Bürger Gewährleistet. Auch ist es traurig das Anliegerkosten Entstehen bei Straßenerneuerungen, denn ein Rad oder PKW kann keine Straße kaputt machen, das hat die Politik Entschieden, denn heute haben LKW 40 bis 60 Tonnen geladen die hauptsächlich dafür Verantwortlich sind. Gleiches die Landwirte haben überbreite und ein hohes Gewicht, das auch alle Straßen zerstört. Jetzt gebt Antwort und dann fallen wir um mit den Ausreden.

  4. Da wird hier der Ortsbürgermeister zitiert u.a. „Auch wenn das in diesen Zeiten nicht immer nach außen gedrungen ist, war die Politik gemeinsam mit der Verwaltung nicht untätig. Die Befragung der Bürger erfolgte online …..“
    Dazu ist anzumerken, dass die Politik doch immer nur in ihren Zirkeln agiert und sich in der Öffentlichkeit nur sehen lässt,wenn vor Wahlen am Stehtisch Blümchen verteilt werden. Und auch hier wird es wieder intransparent. Was heißt hohe Bürgerbeteiligung? Warum werden nicht ehrliche Zahlen veröffentlich um zu sehen,wie viel der ca. 17000 Einwohner sich wirklich beteiligt haben? Und warum gibt es z.b. keine Internetseite,auf der jeder dann jeden Schritt zur Planung,Finanzierung und Entscheidungsfindung detailliert nachlesen kann? Ach ja! Noch etwas zum Marktgeschehen. Die paar Stände kann man auch gleich Weglassen.Es gibt nämlich keine sichere Versorgung. Mal ist Stand X nicht abwesend, mal Stand Y. Dann gibt es schon um kurz nach 10.00 Uhr dieses oder jenes nicht mehr. Auf so eine unzuverlässige Versorgung kann ich getrost verzichten. Außerdem hat der Markt kein Flair,keine Vielfalt. Es muss ja nicht so sein,wie in Berlin oder Hamburg. Aber ein besseres Angebot ,größere Vielfalt sollte es schon geben. Dazu noch Stände mit leckerem Streetfood. Es muss ja nicht nur Pommes und Döner aus der Bude im Städtle geben.

  5. Die CDU hat doch seit Jahrzehnten für Süchteln kein Alleinstellungsmerkmal gefunden. Nicht nur am Park am Busbahnhof hatte man 50 Jahre !!! das Interesse verloren. Die Strassen verwahrlosten wie Allerorten,der Verkehr nahm mit den Jahren immer mehr zu und nimmt heute an den zentralen Verkehrswegen der Stadt den dort lebenden Menschen die Ruhe und Lebensqualität. Umgehungsstrassen wurden angedacht, aber nie umgesetzt. Auch die Aufarbeitung der Vergangenheit wurde verdrängt und musste von engagierten Bürgern ,leider viele Jahre zu spät, geleistet werden. Und was Frau Sartingen unter „Vielfalt“ versteht, weiss sie sicher nur selbst.Nicht ohne Grund fahren die Einheimischen lieber rüber z.b. nach Kempen,Venlo,Roermond.
    Die politisch Handelnden haben hier wie da ihren Bezug zur Realität längst verloren. Fabulieren und Schaulaufen,mit Vorliebe vor anstehenden Wahlen. Wo bleibt dann die Bürgernähe in der Zwischenzeit? Ich jedenfalls weiss von keiner Bürgersprechstunde (z.b. jeden Monat),wo sich Ortsbürgermeister und Frau S. dem Volk von Süchteln stellen.

  6. @ LU Cypher
    @ Don Draper

    Aussprechende Anerkennung für diese kurzen, aber sehr treffenden Ausführungen zur realen Situation in Süchteln. Warum geben Sie sich nicht zu erkennen und kandidieren demnächst? Leute mit einer klaren Wegbeschreibung und Zielführung brauchen wir – nicht Heißluft blasende Politiker und „Showmaker“.

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