CDU gegen die Ausdünnung der Schullandschaft in Mönchengladbach

Die CDU-Ratsfraktion spricht sich für den Erhalt der Hauptschulen in Mönchengladbach aus. Die Ampel-Mehrheit beabsichtigt die Schließung der Hauptschulen Neuwerk und Kirschhecke, um die Zahl der Gesamtschulplätze zu erhöhen. Außerdem soll geprüft werden, die Realschule Wickrath umzuwandeln.

Mönchengladbach – „Diese Ausdünnung der Schullandschaft würde insbesondere die sozial benachteiligten Familien in Mönchengladbach treffen. Gerade diese Kinder und auch deren Eltern profitieren vom kleineren Lernsystem an zweizügigen Hauptschulen. Hier bekommen sie die Aufmerksamkeit und Förderung, für die an großen mehrzügigen Gesamtschulen kein Platz ist. Die schwierige Sozialstruktur in Mönchengladbach macht die individuelle Förderung von Kindern an Hauptschulen unabdingbar.“, sagt die Vorsitzende des Schulausschusses, CDU-Ratsfrau Petra Heinen-Dauber.

Auch die KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) hatte in einem Bericht der Rheinischen Post die Kommunalpolitik aufgefordert, ihre Absichten noch einmal zu überdenken.

„In der letzten Sitzung des Schulausschusses haben sich selbst die Sprecher  von Gymnasien, Gesamt- und Realschulen  gegen die Pläne der Ampel-Mehrheit ausgesprochen. Die weitere Vergrößerung vorhandener Gesamtschulen zu Lasten kleinerer Systeme, die Kinder individuell fördern können, entspricht sicher nicht dem Elternwillen. Hier geht es leider mehr um Ideologie als um das Wohl und die gute Ausbildung der Kinder in Mönchengladbach.“, so CDU-Ratsherr Markus Spinnen, Sprecher im Schulausschuss. (pb.)